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Der Senator für Kinder und Bildung

Bremens beste Nachwuchs-Debattierende gekürt

Wortgefechte im Plenarsaal beim Landesfinale "Jugend debattiert"

20.03.2026

Argumente statt Applaus: Bremens beste junge Debattierende im Landesfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend debattiert" haben sich am heutigen Freitag (20. März 2026) im Plenarsaal der Bremischen Bürgerschaft starke Rededuelle geliefert. Emil Oeffner Ferreira und Sophie Rutke gewannen in der Altersgruppe II (Klasse 10 bis 13). Ebenfalls ins Bundesfinale einziehen dürfen Sonja Bruckermann und Niklas Klusmann aus der Altersgruppe I (Klasse 8 bis 10).

Dr. Jan-Jonathan Bock (Leiter Jugend debattiert, Hertie-Stiftung), Lotta Molchanova (3. Platz), Niklas Klusmann (Platz 2), Sonja Bruckermann (Platz 3), Mark Rackles (Senator für Kinder und Bildung), Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer.
Dr. Jan-Jonathan Bock (Leiter Jugend debattiert, Hertie-Stiftung), Lotta Molchanova (3. Platz), Niklas Klusmann (Platz 2), Sonja Bruckermann (Platz 3), Mark Rackles (Senator für Kinder und Bildung), Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer. Foto: Bremische Bürgerschaft

Der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, Zuhörer der Debatten der Schülerinnen und Schüler im Haus der Bürgerschaft, zeigte sich begeistert: "Wer gelernt hat, zuzuhören, Argumente abzuwägen, Position zu beziehen und respektvoll zu widersprechen, ist bestens vorbereitet für eine lebendige Demokratie. Jugend debattiert zeigt, wie Schule jungen Menschen genau diese Fähigkeiten vermittelt – und ihnen Mut macht, ihre Stimme einzubringen."

Die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, Antje Grotheer, hob hervor: "Mit guten Argumenten die Zuhörer:innen überzeugen, andere Meinungen akzeptieren, respektvoll in der Sache streiten und dabei auch auf die Gegenposition eingehen: Das zeichnet eine gute Debatte aus – und die ist zentral für unsere Demokratie. Die Teilnehmer:innen beim Landesfinale haben heute in beeindruckender Weise gezeigt, wie eine gute Debatte aussieht und wie spannend eine solche Auseinandersetzung in der Sache sein kann. Den Gewinner:innen gratuliere ich ganz herzlich und drücke ihnen die Daumen für den weiteren Wettbewerb."

Der Senator für Kinder und Bildung unterstützt den Wettbewerb seit Bestehen.

Dr. Jan-Jonathan Bock (Leiter Jugend debattiert, Hertie-Stiftung), Sophie Rutke (2. Platz), Tyler Ryberg (3. Platz), Per Garbrecht (4. Platz), Emil Oeffner Ferreira (1. Platz) zusammen mit Bürgerschafts-Präsidentin Antje Grotheer.
Dr. Jan-Jonathan Bock (Leiter Jugend debattiert, Hertie-Stiftung), Sophie Rutke (2. Platz), Tyler Ryberg (3. Platz), Per Garbrecht (4. Platz), Emil Oeffner Ferreira (1. Platz) zusammen mit Bürgerschafts-Präsidentin Antje Grotheer. Foto: Bremische Bürgerschaft

An den Redepulten debattierten sieben landesbeste Schülerinnen und Schüler Bremens aus zwei Altersgruppen (Klasse 8 bis 10 und 10 bis 13). Zuvor hatten sie sich bei den Klassen-, Schul- und Regionalverbundsfinalen sowie bei der Landesqualifikation durchgesetzt.

Jede Debatte ist zeitlich begrenzt. Jede Person hatte zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. Anschließend folgten zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort stand jeweils eine Minute zur Verfügung. Die Jury begründete öffentlich. Bewertet wurden: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit, Überzeugungskraft.

In der Altersgruppe I haben Lotta Molchanova (Gymnasium Vegesack), Niklas Klusmann, (Alexander-von-Humboldt-Gymnasium) und Sonja Bruckermann (Oberschule am Barkhof) zum Thema "Handyverbot im Unterricht" debattiert. Durchgesetzt hat sich hier Sonja Bruckermann mit dem Landessieg. Das zweite Ticket zur Bundesqualifikation löste Niklas Klusmann.

In der Finaldebatte von Altersgruppe II diskutierten Tyler Ryberg (Gymnasium Vegesack) Emil Oeffner Fereirra (Altes Gymnasium) Per Garbrecht (St.-Johannis-Schule) Sophie Rutke (Oberschule an der Lerchenstraße) über "Mandatszeitbegrenzungen für Bürgerschaftsabgeordnete". In dieser Altersgruppe sicherte sich Emil Oeffner Ferreira den Landessieg und nimmt mit der Zweitplatzierten Sophie Rutke an der Bundesqualifikation teil. Für die vier Landessiegerinnen und -sieger geht es nun am 12. Juni 2026 weiter mit Finalistinnen und Finalisten aus allen Bundesländern zur Bundesqualifikation in Berlin.

Jugend debattiert ist der größte bundesweite Schülerwettbewerb zur sprachlich-politischen Bildung und wird gefördert von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Heinz-Nixdorf-Stiftung sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Kultusministerkonferenz und den Kultusministerien und Senatsverwaltungen der Länder. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Die Schirmherrschaft hat der Bundespräsident. Jährlich nehmen rund 200.000 Schüler an über 1.300 Schulen an Jugend debattiert teil.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Fotos: Bremische Bürgerschaft

Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin beim Senator für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de