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Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Bremen koordiniert Bund-Länder-Zusammenarbeit im Bodenschutz

Vorsitz der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Boden setzt Akzente für zukunftsweisende Themen

21.01.2026

Die Freie Hansestadt Bremen hat Anfang 2026 turnusgemäß den Vorsitz der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Boden (Labo) vom Land Brandenburg übernommen. In dem zentralen Gremium tauschen sich Bund und Länder zum Thema Bodenschutz aus. Für die nächsten zwei Jahre wird auch die Labo-Geschäftsstelle von Brandenburg nach Bremen verlegt. Der Vorsitz liegt bis Ende 2027 in der Abteilung Technischer Umweltschutz, Naturschutz und Grünflächen bei dem Ressort der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft.

Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Henrike Müller: "Gesunde Böden sind Grundlage für Landwirtschaft, Natur, sauberes Grundwasser und Klimaschutz. Die Labo sorgt dafür, dass Regeln und Fachwissen zwischen Bund und Ländern abgestimmt werden, sodass Bodenschutz überall wirksam umgesetzt werden kann. Dass die Labo derzeit in Bremen angesiedelt ist, stärkt die Stadt als Schnittstelle für fachlichen Austausch und Entscheidungsfindung. Von hier aus werden gemeinsame Lösungen für aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel, die Stadt- und Raumplanung oder den Umgang mit belasteten Flächen koordiniert. So trägt Bremen dazu bei, dass Bodenschutz praxisnah, wirksam und bundesweit einheitlich vorangetrieben wird."

Die Labo hilft dabei, die Umsetzung von Bodenschutzgesetzen und -praktiken in ganz Deutschland einheitlich zu gestalten und gemeinsam neue fachliche Empfehlungen zu entwickeln. Außerdem berät sie die Umweltministerkonferenz und andere Fachgremien zu Themen wie vorbeugendem und nachsorgendem Bodenschutz und koordiniert Arbeitsgruppen, die sich zum Beispiel mit Altlasten oder rechtlichen Fragen beschäftigen.

"Die Labo ist ein zentrales Gremium für den fachlichen Austausch und die Zusammenarbeit von Bund und Ländern im Bodenschutz. Ich freue mich sehr, dass Bremen diese Aufgabe für die nächsten zwei Jahre übernehmen darf und wir die gemeinsame Arbeit konstruktiv und vertrauensvoll fortsetzen können", erklärt Michael Bürger, Leiter der Abteilung Technischer Umweltschutz, Naturschutz und Grünflächen und LABO-Vorsitzender 2026/2027.

Zugleich bedankt sich Bremen beim Land Brandenburg für den Vorsitz der vergangenen zwei Jahre. Insbesondere die Arbeit der bisherigen Vorsitzenden sowie der Geschäftsstelle haben die Labo fachlich und organisatorisch maßgeblich geprägt und einen reibungslosen Übergang ermöglicht.

Während der Bremer Vorsitzzeit ist die Labo-Geschäftsstelle im Ressort der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft angesiedelt. Sie koordiniert die Arbeit der Labo, ihrer Ausschüsse und Arbeitskreise und steht den Mitgliedern als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung.

Ein erster Meilenstein der Bremer Vorsitzübernahme wird die 69. Labo-Vollversammlung am 19. und 20. März 2026 in Bremen sein – ein Forum für den fachlichen Austausch über aktuelle Herausforderungen und Strategien des Bodenschutzes auf Bundes‑ und Landesebene.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Ina Schulze, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96 269, E-Mail: ina.schulze@umwelt.bremen.de