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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Bremen feiert Tag der Deutschen Einheit in Deutscher Botschaft in Warschau

Wirtschaftssenator Günthner leitet Delegationsreise mit Bremer Unternehmen und Institutionen

09.10.2014
Senator Günthner mit Botschafter Rolf Nikel (3.v.r.) und dem neuen polnischen Außenminister Gzegorz Schettyna (2.v.r.)
Senator Günthner mit Botschafter Rolf Nikel (3.v.r.) und dem neuen polnischen Außenminister Gzegorz Schettyna (2.v.r.)

25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs war das Land Bremen Partner der Deutschen Botschaft in Warschau bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. In ihren Ansprachen betonten Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, Botschafter Rolf Nikel und Polens neuer Außenminister Grzegorz Schetyna die Bedeutung der Freiheitsbewegung Mittel- und Osteuropas für die deutsche Einheit und die Entwicklung der europäischen Integration.

"Die Bremerinnen und Bremer empfinden eine besondere Verbundenheit mit dem polnischen Volk. Dass mit dem Überfall Nazi-Deutschlands auf Polen vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg began, ist für uns eine bleibende Verpflichtung, aus der Vergangenheit Brücken in die Zukunft zu bauen. Deshalb hat die Freie Hansestadt Bremen gerne die Einladung angenommen, den Tag der Deutschen Einheit in diesem so wichtigen Gedenkjahr 2014 in Warschau mitzugestalten. Dast ist für mich und die Bremerinnen und Bremer, die mit nach Warschau gekommen sind, eine ganz besondere Ehre und Freude", sagte Martin Günthner vor den 1.200 Gästen, die anlässlich der Festveranstaltung in die Deutsche Botschaft in Warschau gekommen waren. Bremen präsentierte sich auf dem facettenreichen Fest von seinen besten Seiten: Es gab Bremer Spezialitäten wie Grünkohl und Labskaus und ausgesuchte Weine aus dem Bremer Ratskeller. Zugunsten des neuen Solidarnocs-Zentrums in Danzig wurde unter anderem eine Skulptur der Bremer Statdmusikanten versteigert.

Der deutsche Botschafter in Warschau, Rolf Nikel, Senator Martin Günthner und Marian Turski, Warschauer Museum der polnischen Juden, bei der Kranzniederlegung (v.r.)
Der deutsche Botschafter in Warschau, Rolf Nikel, Senator Martin Günthner und Marian Turski, Warschauer Museum der polnischen Juden, bei der Kranzniederlegung (v.r.)

Vor den Feierlichkeiten in der Botschaft legten Senator Martin Günthner und Botschafter Rolf Nickel Kränze am Denkmal des Warschauer Aufstandes sowie am Ehrenmal der Helden des Ghettos nieder. Begleitet wurden Sie dabei von dem Zeitzeugen Marian Turski. Er ist Vorsitzender des Rates des Warschauer Museums der Geschichte der polnischen Juden und lud den Senator und den Botschafter sowie die begleitende Delegation zu einer spontanen Kurzführung durch das neugebaute Museum ein. Das Museum wird erst am 28. Oktober 2014 durch den israelischen Staatspräsidenten eröffnet.

Auf dem Programm der Bremer Delegation in Warschau standen des weiteren Gesprächstermine im Außen- und im Wirtschaftsministerium sowie Unternehmensbesuche und Bremer Standortpräsentationen vor polnischen Unternehmerinnen und Unternehmern. An der Delegationsreise beteiligen sich zahlreiche Bremer Firmen sowie Handelskammer, Wirtschaftskammer und die Deutsch-Polnische Gesellschaft.

Foto: Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen