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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremen bewirbt sich als 5G Modellregion

Gemeinsames Konzept mit Bremerhaven, Cuxhaven und Osterholz eingereicht

28.06.2021

Ein Kooperationsverbund des Landes Bremen mit den Stadtgemeinen Bremen und Bremerhaven sowie der Landkreise Cuxhaven und Osterholz des Landes Niedersachsen haben ein gemeinsames Konzept für eine 5G Modellregion eingereicht. "A27 Bremen-Niedersachsen", so der Name, wurde im Rahmen des 5G Innovationsprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erstellt.

Ein Ziel des Projektes ist eine Produktivitätssteigerung durch den Einsatz von 5G-Technologien. Ressourcen sollen damit noch effizienter genutzt werden, um schädliche Emissionen zu reduzieren – im Sinne einer "Green Economy". Zum Einsatz kommen soll die 5G-Technologie in Industrie & Produktion, Hafenbetrieb & Logistik, maritimer Sicherheit, Smart City und Landwirtschaft. Umgesetzt wird das Konzept mit Hilfe verschiedener Partner, darunter drei große Telekommunikationsanbieter sowie ein breites Spektrum von Klein- und Mittelständischen Unternehmen bis zu internationalen Konzernen.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, sagt: "5G-Technologien und darauf aufbauende Anwendungen können in den kommenden Jahren kontinuierlich neue Entwicklungs- und Produktionsprozesse in allen Wirtschaftsbereichen gestalten. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Land Bremen mit unseren Fähigkeiten und unserer Kompetenz an der Gestaltung dieser Technologie aktiv beteiligen. Nur so können wir das Potenzial, das in ihr steckt, für unsere Unternehmen und unsere Bürgerinnen und Bürger frühzeitig nutzbar machen."

Das Konzept dieser Modellregion fokussiert auf unterschiedliche 5G Anwendungsschwerpunkte, die entlang der Regionen der A27 liegen. Dort sollen die spezifischen 5G-Anwendungen umgesetzt und für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger demonstriert und nutzbar gemacht werden.

Der Kooperationsverbund ist vom Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgefordert worden, einen Vollantrag für das Vorhaben zu stellen. Ziel ist es, bei einer Bewilligung noch in diesem Jahr mit der Umsetzung zu beginnen. Das Kooperationsprojekt würde eine Gesamtfördersumme von rund 4 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 36 Monaten beinhalten. Die Projektkoordination erfolgt durch die Stadtgemeinde Bremen.

Weitere Informationen zum aktuellen Wettbewerb können beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) eingesehen werden: www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2021/038-scheuer-5g-innovationswettbewerb.html?nn=13326

Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Stellvertretender Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wae.bremen.de