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Senatskanzlei

Botschafterin der Republik Lettland zum Antrittsbesuch im Bremer Rathaus

Gespräch über EU-Ratspräsidentschaft, Wirtschaft und Kultur

16.06.2014
Eintrag in das Goldene Buch - Staatsrat Heiner Heseler, Honorarkonsul Lutz Peper, Botschafterin Elita Kuzma, Bürgermeister Jens Böhrnsen und Inese Birìele
Eintrag in das Goldene Buch - Staatsrat Heiner Heseler, Honorarkonsul Lutz Peper, Botschafterin Elita Kuzma, Bürgermeister Jens Böhrnsen und Inese Birìele

Bürgermeister Jens Böhrnsen hat die Botschafterin der Republik Lettland, Elita Kuzma, heute (Montag, 16. Juni 2014) zum Antrittsbesuch im Bremer Rathaus begrüßt. Die Diplomatin trug sich in der Oberen Halle in das Goldene Buch der Stadt ein. Im Anschluss fand ein Gedankenaustausch in der Güldenkammer statt: Weitere Teilnehmende waren Staatsrat Dr. Heiner Heseler vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Honorarkonsul Lutz H. Peper und Inese Birìele aus der lettischen Botschaft in Berlin. Gesprächsthemen waren unter anderem die Auszeichnung der lettischen Hauptstadt Riga als Kulturhauptstadt Europas 2014 und die im Jahr 2015 bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft Lettlands. Die Botschafterin besuchte außerdem den Schütting (Handelskammer) und die Bremische Bürgerschaft (Landtag).

Bremen – Riga – Lettland
Bremen und Riga sind durch eine aktive Städtepartnerschaft verbunden. Diese entstand 1985 vor dem Hintergrund von Entspannungspolitik und Völkerverständigung. Die Beziehungen zwischen den beiden Hansestädten bestehen seit Jahrhunderten: Im Zuge der Christianisierung bauten deutsche Kaufleute Handelsverbindungen mit den baltischen Staaten auf. Lebhafter Handelsverkehr zwischen den Hansestädten Riga und Bremen führte sogar dazu, dass 1827 für vierzig Jahre ein bremisches Konsulat in Riga eingerichtet wurde.
Deutschland ist weiterhin einer der wichtigsten Handelspartner Lettlands. Auch die kulturellen Beziehungen zwischen Lettland und Deutschland sind sehr eng. Es besteht ein reger Kultur-, Wissenschaftler-, Studenten- und Schüleraustausch. Lettische Chöre, Theater, Tanzgruppen, Maler, Literaten und andere Kulturschaffende pflegen einen intensiven Kontakt mit Deutschland und umgekehrt.

Foto: Senatspressestelle