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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

BioStadt Bremen stellt Konzept der "Training Kitchen" vor: Lecker, gesund, nachhaltig!

24.11.2021

Mit dem Ziel, die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung in Bremen weiter zu erhöhen, geht das Projekt der "Training Kitchen" in die nächste Phase. Gestern (23. November 2021) stellte Ronny Meyer, Staatsrat für Umwelt und Verkehr bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau im Überseemuseum das Konzept für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für nachhaltige Ernährung vor.

150 Branchenvertreterinnen und -vertreter, Biopionierinnen und –pioniere und Kantinenspezialistinnen und –spezialisten lernten die verschiedenen Bereiche der zukünftigen "Training Kitchen" mit Präsentationen, Essimpulsen und diskursiven Kommunikationsformaten kennen.

Die Küche bietet ein professionelles Umfeld für das Kochen im Großküchen-Maßstab. Foto: SKUMS/BioStadt Bremen
Die Küche bietet ein professionelles Umfeld für das Kochen im Großküchen-Maßstab. Foto: SKUMS/BioStadt Bremen

"Dieses Konzept zeigt, wie die 'Training Kitchen' das zentrale Element der Bremer Ernährungsstrategie werden kann. Das Projekt versteht sich vor allem als Change-Managerin, als Tramsformationsberaterin und als Schulungseinrichtung", erklärt Staatsrat Ronny Meyer. Die zentrale Aufgabe der "Training Kitchen" ist es die Kantinenprakterinnen und –praktiker dabei zu unterstützen, das Nahrungsmittel- und Speisenangebot auf 100 Prozent Bio umzustellen.

"Dieses Ziel ist ambitioniert – das ist uns bewusst. Wir wollen die Qualität der Gemeinschaftsverpflegung anheben und gleichzeitig die Preise für die Konsumentinnen und Konsumenten niedrig halten. Das Essen soll in allen städtischen Kitas, Schulen und Betriebskantinen frisch, gesund und schmackhaft auf die Teller kommen. Dafür braucht es zunächst die Schulung aller Beteiligten im Umgang mit Bio-Lebensmitteln.", so Ronny Meyer weiter.

Im Kompetenzzentrum der „Training Kitchen“ findet sich auch Platz für den Gedankenaustausch. Foto: SKUMS/BioStadt Bremen
Im Kompetenzzentrum der „Training Kitchen“ findet sich auch Platz für den Gedankenaustausch. Foto: SKUMS/BioStadt Bremen

Das Konzept sieht deshalb vor, Weiterbildungen an drei Tagen in der Woche anzubieten, an denen Inhalte wie die Vermeidung von Lebensmittelabfällen, der Umgang mit alternativen Proteinquellen und die Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), z.B. für kindergerechte Speisen vermittelt werden. Zu Beginn werden so genannte "Protoküchen" installiert, in denen die Transformation aller Prozesse im Betrieb für mindestens drei Monate intensiv begleitet werden. Die Protoküchen dienen dabei der Ermittlung von Daten und Best Practices in der Erreichung der Ziele des Aktionsplanes. Parallel wird ein flächendeckendes Weiterbildungsangebot geschaffen, dass alle Interessierten zur Umstellung auf ein gesundes und nachhaltiges Verpflegungsangebot befähigt.

Hintergrund

2018 wurde der "Aktionsplan 2025 – gesunde Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung der Stadtgemeinde Bremen" verabschiedet, das Kompetenzzentrum für nachhaltige Ernährung, kurz "Training Kitchen", wurde auf den Weg gebracht. Die Institution soll die Bremer Gemeinschaftsverpflegung bei der Erreichung des Ziels von 100 Prozent Bio unterstützen, befähigen und vernetzen. Der Name bleibt bis zur Findung zukünftiger Betreiberinnen oder Betreiber ein Arbeitstitel/Platzhalter.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Fotos: SKUMS/BioStadt Bremen
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Ansprechpartnerin für die Medien:
Linda Neddermann, stellv. Pressesprecherin bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Tel.: 0421/361-79199, E-Mail: linda.neddermann@umwelt.bremen.de