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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Bio-Städtenetzwerk sieht im Norden Perspektiven

07.05.2015

Mit dem Besuch bei der Bio-Stadt Bremen verstärkt das Netzwerk der deutschen Bio-Städte seine Bemühungen, weitere Städte, Gemeinden und Kreise in Norddeutschland zu gewinnen. Aktuell arbeiten 15 deutsche Städte zusammen, um die Bio-Branche als Zukunftsbranche weiter zu stärken und die kommunale Beschaffung auf Bio-Lebensmittel umzustellen. Hierzu gibt es vielfältige Erfahrungen, die über das Netzwerk deutschlandweit stärker gebündelt werden. Eine neue Webseite soll künftig über die Netzwerkarbeit berichten und Kommunen motivieren, sich für Bio zu engagieren. Bremen stellt in dem Netzwerk bisher die einzige norddeutsche Großstadt, von der bekannt ist, dass sie sich für die Förderung nachhaltig erzeugter landwirtschaftlicher Produkte einsetzt.

Die bisherigen Aktivitäten der Biostadt Bremen wurden vom Städtenetzwerk als positiv und vielversprechend bewertet. Einen Schwerpunkt des Bremer Projektes, für dessen Umsetzung der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen zuständig ist, bildet die Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung, Initiativen, öffentlichen Einrichtungen, Handel, Gastronomie und Erzeugern. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den Absatz von nachhaltig hergestellten landwirtschaftlichen Produkten aus Bremen und der Region zu fördern. Allein in Bremen sind über 180 Bio-zertifizierte Betriebe ansässig. "Der umfassende Ansatz, die breite Beteiligung und das große Engagement der Bremer Akteure in dem Projekt Bio-Stadt mitzuwirken, sind Vorbild für andere", so Dr. Peter Pluschke, Referent für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg und neuer Sprecher des Netzwerkes. Ihm ist es ein wichtiges Anliegen, regionale Betriebe zu stärken, die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Umland zu intensivieren und so die regionale Wertschöpfung zu steigern. Dazu gibt es in Bremen, aber auch in Städten wie Freiburg, München oder Nürnberg, sehr gute Beispiele.

Das deutsche Netzwerk der Bio-Staedte, -Gemeinden und -Landkreise ist seit 2010 aktiv.