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Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft | Senatskanzlei

Auftakt zum Einheitsbuddeln 2026 zum Tag der Deutschen Einheit

Bremen setzt als Gastgeberland ein grünes Zeichen

14.04.2026

Bremen hat den Startschuss für das Einheitsbuddeln 2026 gegeben: Die Hansestadt beteiligt sich erstmals als Gastgeber an der bundesweiten Mitmachaktion zum Tag der Deutschen Einheit.

Vom 2. bis 4. Oktober 2026 lädt Bremen zu den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit nach Bremen ein. Dabei wird nicht nur gefeiert, sondern seit 2019 auch gleichzeitig gebuddelt. Im Rahmen des Einheitsbuddelns sind Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen, Gemeinden und weitere Akteurinnen und Akteure dazu aufgerufen, Bäume zu pflanzen und so einen aktiven Beitrag zum Schutz von Natur und Klima zu leisten.

Traditionell übernimmt der amtierende Bundesratspräsident die Schirmherrschaft für die Initiative, in diesem Fall Bürgermeister Andreas Bovenschulte. Den ersten Baum hat Umweltsenatorin Henrike Müller gemeinsam mit dem Umweltbetrieb Bremen sowie Axel Hoffmann vom Verein Einheitsbuddeln hinter der Kunsthalle Bremen gepflanzt, als sichtbares Zeichen für Klima, Stadtgrün und Nachhaltigkeit, und anschließend angegossen. Der Rotdorn wurde von Ocko Martens gesponsort, Vorstand Bund deutscher Baumschulen Landesverband Weser-Ems.


Startschuss für das Einheitsbuddeln 2026: Senatorin Henrike Müller, Axel Hoffmann vom Verein Einheitsbuddeln, Ocko Martens vom Bund Deutscher Baumschulen, Matias Ulfters, Anne-Maria Wiers und Ralf Mischke, Ubb.
Startschuss für das Einheitsbuddeln 2026: Senatorin Henrike Müller, Axel Hoffmann vom Verein Einheitsbuddeln, Ocko Martens vom Bund Deutscher Baumschulen, Matias Ulfters, Anne-Maria Wiers und Ralf Mischke, Ubb. Foto:Umweltressort

Henrike Müller, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft: "Jeder Baum, den wir pflanzen, ist ein Stück Lebensqualität für die Menschen: Er spendet Schatten, reinigt die Luft, kühlt unsere Stadt, speichert Wasser und machen Bremen und Bremerhaven zu grüneren, lebendigeren und resilienteren Orten. Unsere Bäume sind entscheidend für das Klima, die Natur und unsere Gemeinschaft. Umso mehr freut es mich, den ersten Baum im Rahmen des Einheitsbuddelns zu pflanzen – als lebendiges Symbol der deutschen Einheit. Gerade in Zeiten, in denen Unterschiede oft im Vordergrund stehen, ist es wichtig, das Gemeinsame zu sehen und zu stärken. Der Rotdorn setzt dabei einen besonderen Akzent: Mit seiner leuchtenden Blüte steht er für Lebendigkeit, Hoffnung und die Kraft des Neuanfangs und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Vielfalt, indem er Insekten Nahrung und Lebensraum bietet."

Bürgermeister und Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte: "Das 'Einheitsbuddeln' hat es geschafft, eine schöne Tradition rund um die Feiern zum Tag der Deutschen Einheit zu werden. Das stiftet nicht nur Gemeinsinn, sondern hilft auch noch dem Klimaschutz. Zwei gute Gründe, um zum Spaten zu greifen und zu buddeln."

Axel Hoffmann, Vorstand Einheitsbuddeln e.V.: "Je mehr Menschen beim Einheitsbuddeln mitmachen, desto mehr aktiven Klimaschutz können wir leisten. Wir freuen uns über die Unterstützung durch den Senat, wodurch hoffentlich wieder viele Bäume in Bremen aber auch deutschlandweit eingebuddelt werden."

Viola Hellwag, 1. Geschäftsführerin des Umweltbetrieb Bremen: "Der Umweltbetrieb Bremen pflegt rund 220.000 Bäume in Bremen. Mit Neupflanzungen leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, den Baumbestand in Bremen zu sichern und nachhaltig zu fördern. Ich freue mich, dass an dieser Stelle in den Wallanlagen wieder ein Rotdorn gepflanzt wird."

Die Sorte wurde von Gärtnermeister Ralf Mischke bewusst ausgewählt: Er folgt einem historischen Pflanzplan, denn an diesem Standort in den Wallanlagen haben bereits mehrere solcher Rotdorne gestanden. Der Baum hat hier optimale Standort-Bedingungen und viel Platz im Wurzelraum, um gut anwachsen und ein hohes Alter erreichen zu können.

Der Umweltbetrieb Bremen (UBB) ist verantwortlich für die Planung, Pflege und Entwicklung von Park- und Grünanlagen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des UBB haben die Pflanzung des "Einheitsbuddeln"-Baumes mit einer Wurzelgrube vorbereitet und pflegen ihn in den nächsten Jahren: Der Baum wird in den ersten fünf Jahren bewässert und in regelmäßigen Abständen wird sein Wachstum und seine Verkehrssicherheit kontrolliert. Je nach Bedarf wird er dann beschnitten, um ihn möglichst nachhaltig und langlebig wachsen lassen zu können.

Hintergrund des Einheitsbuddelns

Mit dem ersten Baum startet Bremen in eine Aktion, die bundesweit Aufmerksamkeit erzeugt, Menschen verbindet und die Idee des Einheitsbuddelns als neue Tradition zum Tag der Deutschen Einheit etabliert. Die Pflanzung des Rotdorns markiert den Auftakt für zahlreiche weitere Aktionen die zum Beispiel auf Vereinsflächen, in Kommunen und in privaten Gärten stattfinden sollen.
Die Aktion ist darauf ausgelegt, alle Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Beteiligung zu motivieren: Wer im eigenen Garten oder etwa dem Firmengrundstück einen Baum oder Strauch pflanzt, kann ihn beim "Einheitsbuddeln" auf einer virtuellen Landkarte markieren und so zum sichtbaren "Einheitsbaum" machen. Auch größere Pflanzaktionen mehrerer Bäume beispielsweise auf Vereinsgrundstücken im Rahmen von "Pflanzparties" sind möglich und gern gesehen. Wer nicht selbst pflanzen kann, kann das Projekt bald über Betterplace.org unterstützen, sodass weitere Bäume in Bremen und Bremerhaven gepflanzt werden können.
Weitere Informationen zur Initiative: www.einheitsbuddeln.org

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;Karl-Henry Lahmann, Senatspressestelle, Tel.: (0421) 361-65685, E-Mail: karl-henry.lahmann@sk.bremen.de