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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Anwahlverfahren - Der Trend zum Abitur hält an

Von 3.549 Kindern haben 95,6 Prozent einen Schulplatz ihrer Wahl bekommen

15.03.2016

Das Anwahlverfahren für die Aufnahme der Kinder der neuen fünften Klassen an den Oberschulen und Gymnasien ist abgeschlossen. Dabei hatten Eltern die Möglichkeit, drei Schulen ihrer Wahl zu benennen. Zum Schuljahr 2016/2017 erhalten 95,6 Prozent (3.395 Kinder) aller Eltern in der Stadtgemeinde Bremen für ihre Kinder einen Schulplatz ihrer Wahl im fünften Jahrgang.

"Es freut mich, dass wir 87 Prozent der Schülerinnen und Schüler ihren Erstwunsch erfüllen können. Diese Zahl weicht nicht großartig von denen der vergangenen Jahre ab. Die Anwahlen zeigen uns, dass der Trend eindeutig zum Abitur geht. Sowohl Gymnasien, als auch Oberschulen mit eigener Oberstufe und gut funktionierende Schulverbünde (wie beispielsweise die GSW und die Sek. II Rübekamp, die Oberschule Roland zu Bremen und das Alexander von Humboldt-Gymnasium sowie die Oberschule Helsinkistraße und die Sek. II Bördestraße) wurden stark angewählt. Der Trend zum Abitur ist nicht nur in Bremen zu verzeichnen, sondern ein bundesweites Phänomen", erklärt Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung. Insgesamt seien 1.136 Erstanwahlen (32 Prozent) für Gymnasien zu verzeichnen gewesen. Für das vergangene Schuljahr waren es 29,5 für 2014/15 30 Prozent.

Insgesamt haben 3.549 Schülerinnen und Schüler am Verfahren teilgenommen. Zum vergangenen Schuljahr waren es 3.453 und 2014/15 3.391 Kinder. 3.088 wurden nach der Erstwahl (87 Prozent), 240 nach der Zweitwahl (6,8 Prozent) und 61 (1,7 Prozent) nach der Drittwahl aufgenommen. 154 Schülerinnen und Schüler bekamen keinen Schulplatz ihrer Wahl (2015/16 waren es 144, 2014/15 waren es 108). Insgesamt stehen in der Stadt ausreichend Schulplätze zur Verfügung. In den vergangenen Tagen wurden Eltern beraten, wo ihre Kinder zur Schule gehen können. Über 165 Gespräche wurden geführt, am Samstag liefen die Telefondrähte bei den fünf Mitarbeiterinnen der Schulaufsicht heiß. Einige Eltern wurden mehrfach beraten. "Insgesamt ist mit fast allen Eltern gesprochen worden, deren Kinder keinen Platz erhalten haben. Einige wenige Eltern haben sich nicht gemeldet, in diesen Fällen haken wir über die Grundschulen nach", erläutert die Senatorin. Die Schulaufsicht arbeitet gemeinsam mit den betroffenen Eltern und Kindern daran, weitere Lösungsmöglichkeiten zu finden.
"Einige Schulen, die in den vergangenen Jahren noch mit Akzeptanzproblemen zu kämpfen hatten, haben sich sehr erfreulich entwickelt. Das wurde von Eltern honoriert. Es sind weitere Anstrengungen notwendig, um die Schulen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Wir sind aber auf einem guten Weg", so Bogedan.