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Senatskanzlei

482.Schaffermahlzeit: Bürgermeister Bovenschulte begrüßt Maersk-CEO Vincent Clerc

13.02.2026

Jeden zweiten Freitag im Februar ist im Bremer Rathaus eine besondere Veranstaltung zu Gast: die Schaffermahlzeit. Rund 100 Kapitäninnen und Kapitäne, 100 Schafferinnen und Schaffer sowie 100 Gäste aus dem In- und Ausland kommen heute (13. Februar 2026) zur 482. Schaffermahlzeit im UNESCO-Welterbe zusammen. Bei historischer Speisenfolge sammeln sie Spenden für den Fortbestand der Stiftung Haus Seefahrt, für die soziale Absicherung von Seeleuten, ihrer Angehörigen und Hinterbliebenen.

Der Ehrengast der 482. Schaffermahlzeit, Vincent Clerc, CEO von A.P. Moller – Mearsk und Bürgermeister Andreas Bovenschulte nach dem Eintrag in das Goldene Buch.
Der Ehrengast der 482. Schaffermahlzeit, Vincent Clerc, CEO von A.P. Moller – Mearsk (li.) und Bürgermeister Andreas Bovenschulte nach dem Eintrag in das Goldene Buch. Foto: Senatspressestelle

Ehrengast der drei gastgebenden kaufmännischen Schafferin und Schaffer ist in diesem Jahr Vincent Clerc, CEO von A.P. Moller - Mearsk. Für das Haus Seefahrt richten Dirk Zeppenfeld (Geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Zeppenfeld), Nadine Kloska (Geschäftsführende Gesellschafterin der Uwe Kloska GmbH) und Dirk Olaf Rogge (Geschäftsführender Gesellschafter der D. Oltmann Reederei GmbH & Co. KG) das diesjährige Mahl aus.

Bevor das traditionelle Essen in der Oberen Halle begann, wurde Mearsk CEO, Vincent Clerc, vom Präsidenten des Bremer Senats, Bürgermeister Andreas Bovenschulte, begrüßt – der Bürgermeister nimmt als Hausherr immer an der Traditionsveranstaltung teil. In der Wandelhalle des Neuen Rathauses trug der Ehrengast sich in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen ein. Als persönlicher Gast lud der Präsident des Senats, aktueller Bundesratspräsident und Bürgermeister, Andreas Bovenschulte, Bundesministerin Bärbel Bas ein.

Vincent Clerc, CEO von A.P. Moller – Mearsk, trug sich mit folgenden Worten in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen ein: " Eine große Ehre, in Bremen zu sein und die Schaffermahlzeit zu feiern".

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Auch bei wiederholter Teilnahme verliert die Schaffermahlzeit nichts von ihrer Einzigartigkeit. Vor allem aber bietet sie die schöne Gelegenheit, den Gästen unser Bundesland mit seinen zwei Städten nahezubringen. Und den Blick auf das zu richten, was Bremen und Bremerhaven stark macht: die Rolle als international vernetzter Wirtschaftsstandort, eine Spitzenposition in der maritimen Wirtschaft und Logistik, leistungsfähige Hochschulen und Forschungseinrichtungen, ausgewiesene Kompetenzen in der Luft- und Raumfahrt sowie ein innovativer Mittelstand, der Wachstum und Beschäftigung sichert."


Bundesministerin Bärbel Bas und Bürgermeister Andreas Bovenschulte bei der 482. Schaffermahlzeit.
Bundesministerin Bärbel Bas und Bürgermeister Andreas Bovenschulte bei der 482. Schaffermahlzeit. Foto: Senatspressestelle

Bundesministerin Bärbel Bas: "Die Schaffermahlzeit ist weit mehr als ein festliches Essen. Sie ist ein lebendiges Zeichen für Zusammenhalt, Verantwortung und die enge Verbindung zwischen Wirtschaft, Seefahrt und Gesellschaft. Als gebürtige Duisburgerin aus einer Stadt mit dem größten Binnenhafen Europas weiß ich, dass Häfen Orte der Arbeit, des Austauschs und auch der Zukunftschancen sind. Ich freue mich daher sehr, an dieser traditionsreichen Veranstaltung teilnehmen zu können und danke Bürgermeister Andreas Bovenschulte herzlich für die Einladung."

Im Anschluss an den Eintrag nahmen die Schafferinnen und Schaffer, Seeleute und Gäste an der großen Tafel – aufgebaut in Form des Dreizacks des Meeresgottes Neptun – in der Oberen Halle Platz. Für die rund 100 Gäste ist es ein einmaliges Erlebnis, da für sie eine Teilnahme nur einmal im Leben möglich ist.

Blick in die Obere Rathaushalle bei der 482. Schaffermahlzeit.
Blick in die Obere Rathaushalle bei der 482. Schaffermahlzeit. Foto: Senatspressestelle

Die Schaffermahlzeit

Die fünf Stunden der Schaffermahlzeit sind minutiös geplant: vom Servieren der fünf Gänge, über das Halten der insgesamt zwölf Reden bis hin zum Sammeln der Spenden. Das Menü wurde über die vergangenen Jahrhunderte kaum verändert. Es ist im Grunde eine "einfache, altbremische Mahlzeit": Hühnersuppe, Stockfisch, Braunkohl, Kalbsbraten und Rigaer Butt. Dazu wird Seefahrtsbier aus Silberhumpen getrunken – ein besonderes Braunbier, das ausschließlich zur Schaffermahlzeit gebraut wird.

Die Schaffermahlzeit in Bremen ist das älteste, sich alljährlich wiederholende Freundschaftsmahl der Welt. Diese Tradition symbolisiert die Verbindung zwischen der Seefahrt und den Kaufleuten.

Weitere Hintergrundinformationen zu dieser Traditionsveranstaltung gibt es auf der Webseite [FETT ].

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