Senatorin Bernhard würdigt Engagement für ein würdevolles Lebensende
25.03.2026Der Hospiz- und Palliativverband Bremen e.V. feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard würdigte beim gestrigen Senatsempfang (Dienstagabend, 24. März 2026) in der Oberen Rathaushalle die bedeutende Arbeit des Verbandes, seiner Mitglieder und Ehrenamtlichen und betonte dabei die gesellschaftliche Bedeutung der Hospiz- und Palliativarbeit.
Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, dankte den Mitarbeitenden des Verbandes und den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz für unheilbar und schwerstkranke Menschen und deren An- und Zugehörige: "Die Hospiz- und Palliativarbeit ist ein ganz zentraler Stützpfeiler in der Ermöglichung eines Lebensendes in Würde und Selbstbestimmung. Es braucht dieses Engagement, auch um das Wissen rund um die Hospizarbeit in die Gesellschaft zu tragen und dafür ein Bewusstsein zu schaffen."
Der Verband ist die Dachorganisation der im Land Bremen tätigen Hospiz- und Palliativeinrichtungen und setzt sich für eine würdevolle Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen ein. Zu seinen Aufgaben gehören die Vernetzung und Unterstützung der Mitgliedsorganisationen, die Förderung der Hospizidee sowie die Interessenvertretung auf Landes- und Bundesebene.
Verbandsvorsitzende Carolin Stijns hob die besondere Bedeutung des Jubiläums hervor: "Seit 25 Jahren steht der Hospiz- und Palliativverband Bremen für Mitmenschlichkeit, Würde und Solidarität am Lebensende. Dieses Jubiläum ist vor allem ein Anlass, den vielen Ehrenamtlichen und hauptamtlich Engagierten zu danken, die mit großem Einsatz schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleiten und ihnen in einer existenziellen Lebensphase beistehen."
Laut Daten des Verbands der Ersatzkassen e.V. (kurz: vdek) ist die Zahl der Menschen im Land Bremen, die durch Mitarbeitende des Verbandes unterstützt werden, gestiegen – von 395 in 2022 auf 516 in 2024. Auch Anzahl der ehrenamtlichen Tätigen im Hospiz- und Palliativbereich hat sich von 378 im Jahr 2022 auf 437 im Jahr 2024 leicht erhöht. Dies ist aber nicht ausreichend, um die erhöhten Bedarfe, insbesondere im ambulanten Bereich, zu decken und damit dem letzten Wunsch zu entsprechen, im eigenen Zuhause zu versterben.
Weitere Informationen unter folgendem Link: www.hpv-bremen.de
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