Sie sind hier:

Senatskanzlei

Bremen und Namibia - Botschafter zu Besuch in der Bremer Landesvertretung in Berlin

02.09.2014

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Namibia, Onno Hückmann, besuchte am vergangenen Freitag (29. August 2014) die Bremer Landesvertretung in Berlin. Der gebürtige Bremer führte eine intensives Gespräch mit der Bremer Bevollmächtigten beim Bund und für Europa, Staatsrätin Ulrike Hiller, über die wirtschaftliche und soziale Lage des Staates im südlichen Afrika.

Gespräch über Entwicklungszusammenarbeit und die Kooperationen zwischen Bremen und Namibia: Staatsrätin Ulrike Hiller und Botschafter Onno Hückmann
Gespräch über Entwicklungszusammenarbeit und die Kooperationen zwischen Bremen und Namibia: Staatsrätin Ulrike Hiller und Botschafter Onno Hückmann

Es besteht eine lange Tradition der Kooperation zwischen der Freien Hansestadt Bremen und Namibia und auch der Hauptstadt Windhoek – Städtepartner von Bremen seit 2000: Die Bremer Bevollmächtigte unterstützt eine Vielzahl von Projekten in Namibia im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit. So hat das Projekt "Ascertainment of Customary Law" das Ziel, durch Sammlung, Dokumentation, Analyse und Publikation von Bestimmungen und Praxen Rechtssicherheit zu schaffen und dadurch die Aufnahme des Gewohnheitsrechtes der verschiedenen traditionellen Gemeinschaften des Landes zu ermöglichen. Mit der Partnerschaft für Umwelt- und Ressourcenschutz Bremen-Windhoek werden Umweltprojekte im Rahmen der Städtefreundschaft unterstützt. Dazu gehört auch das Projekt "Backyard Mechanics", das sich die Lösung der Altölproblematik in den Hinterhofwerkstätten in Windhoek zur Aufgabe gemacht hat.

Im Rahmen der von Bremen geförderten Versöhnungsarbeit wurde vor fünf Jahren vom Bremer Afrika Archiv eine Gedenkplatte für ein Mahnmal zur Erinnerung der namibischen Opfer der deutschen Kolonialmacht aufgestellt. Dazu gibt es Projekte aus den Bereichen Klimaschutz, Erneuerbare Energien sowie mit dem Verein "Sonnenkinder e.V." die Möglichkeit, Patenschaften für Schulgeld zu übernehmen. Seit 1975 schon besteht mit der "Gemeinsamen Erklärung über kulturelle Zusammenarbeit" eine Kooperation zwischen der Freien Hansestadt Bremen und Namibia.

Foto: Bremer Landesvertretung in Berlin