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Senatskanzlei

Bürgermeister Böhrnsen besuchte Briefzentrum Bremen

380 Arbeitsplätze in der Airport-Stadt - Nachwuchsgewinnung ein wichtiges Thema

29.07.2014
Abteilungsleiterin Petra Bartholomäus zeit Bürgermeister Böhrnsen die hochmoderne Sortieranlage., jpg, 47.7 KB
Abteilungsleiterin Petra Bartholomäus zeit Bürgermeister Böhrnsen die hochmoderne Sortieranlage.

Einen guten Rat konnte Bürgermeister Jens Böhrnsen für die Führung der Niederlassung Bremen der Deutschen Post DHL bei einem Betriebsbesuch im Briefzentrum am Flughafen geben: "Machen Sie es gut bremisch: Gehen Sie einfach auf die Schulen zu." Gemeint war die Sorge, genügend Nachwuchs zu finden. Immerhin werden im Briefzentrum 52 junge Menschen ausgebildet. Mit einem "Theorie-Teil" begannen Niederlassungsleiter Andreas Trzaska, seine wichtigsten Führungskräfte und Betriebsratsvorsitzender Hermann Warnken den Betriebsbesuch: Anschließend ging es in den Betrieb, wo Abteilungsleiterin Petra Bartholomäus die Sortier- und Codier-Maschinen und die Briefordnerei erläuterte. 800 000 Haushalte werden in den Bezirken, deren Postleitzahl mit 28 oder 29 beginnt, versorgt, 1,5 Millionen Menschen werden erreicht. 3430 Beschäftigte stehen dafür ein.

Zur "Theorie": Bis in die 1990er Jahre gab es in Deutschland 1 000 Briefbearbeitungsstellen. Im Rahmen des Konzepts "Brief 2000" wurden zum 1. uli 1993 fünfstellige Postleitzahlen eingeführt, die Briefgrößen standardisiert und Briefzentren errichtet. Im Dezember 1998 wurde das letzte in Regensburg in Betrieb genommen. Damit waren alle 83 vorgesehenen Briefzentren errichtet. 2003 wurde ein Briefzentrum wieder geschlossen. Seither gibt es 82 Briefzentren. Das Bremer Briefzentrum gehört zur Größe XL mit 2,25 Mio bis drei Mio. Briefsendungen täglich.