Sie sind hier:
  • Staatspräsident der Republik Malta besuchte Uni Bremen

Die Senatorin für Kinder und Bildung | Senatskanzlei

Staatspräsident der Republik Malta besuchte Uni Bremen

Visite im Malta-Zentrum und Treffen mit Linguistik-Studierenden

13.03.2014

Im Rahmen seines offiziellen Deutschlandbesuchs hat heute Vormittag (13. März 2014) der Staatspräsident der Republik Malta, Dr. George Abela, die Universität Bremen besucht. Der Staatsgast wurde von Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und der Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität Professorin Yasemin Karakaşoğlu herzlich begrüßt. Im Mittelpunkt seiner zweistündigen Uni-Visite stand der Besuch des Malta-Zentrums, in dem das Maltesische sprachwissenschaftlich erforscht wird. Das Zentrum in der Universität Bremen verfügt mit mehr als 670 Publikationen über eine der größten Sammlungen maltesischer Literatur außerhalb Maltas. Hier finden sich nahezu alle Veröffentlichungen auf Maltesisch seit dem Jahr 2000. Nach der Besichtigung der maltesischen Bibliothek gab es ein Zusammentreffen mit Linguistik-Studierenden der Uni Bremen. In Bremen besteht die Möglichkeit, im Linguistik-Studium, Kurse für Maltesisch zu belegen. Staatspräsident Abela: "Über die Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich sind wir sehr glücklich. Das Malta-Zentrum an der Bremer Universität erfüllt uns mit Stolz."

Maltas Staatspräsident Dr. George Abela und die Linguistik-Studentinnen Denise Rathjn und Caroline Ahrens (v.l.), jpg, 51.8 KB
Maltas Staatspräsident Dr. George Abela und die Linguistik-Studentinnen Denise Rathjn und Caroline Ahrens (v.l.)

Eine von elf Exzellenzuniversitäten
Rund 23.000 Menschen lernen, lehren, forschen und arbeiten an der Universität Bremen. Sie ist bundesweit eine von elf Universitäten, die sich Exzellenzuniversität nennen dürfen und bekannt für ihre Stärken in den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Arbeiten ihrer zum Teil weltweit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind wichtige Impulsgeber, um gesamtgesellschaftliche Probleme zu lösen und innovative Ideen zu entwickeln. Gäste aus aller Welt bereichern das Campusleben der Universität Bremen, die als weltoffener Studien- und Forschungsstandort bekannt ist. Reformbereit und kreativ sucht sie seit über vier Jahrzehnten den intensiven Austausch mit der Öffentlichkeit und zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen.

Begrüßung an der Uni Bremen:  Maltas Staatspräsident Dr. George Abela, Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität, jpg, 32.4 KB
Begrüßung an der Uni Bremen: Maltas Staatspräsident Dr. George Abela, Uni-Rektor Professor Bernd Scholz-Reiter und Professorin Yasemin Karakaşoğlu, Konrektorin für Interkulturalität und Internationalität

Bremen und Malta
Staatspräsident Abela ist auf Einladung der Bundesregierung in Deutschland zu Gast. Seine Visite startete in Berlin, führt dann in die Freie Hansestadt Bremen und endet im Freistaat Sachsen. Im Mittelpunkt des Besuches im Land Bremen stehen die Logistik- und Hafenwirtschaft sowie das Malta-Zentrum an der Bremer Universität. Präsident Abela wird von einer hochkarätigen Delegation begleitet, zu der unter anderem der Außenminister Dr. George Vella, Wirtschaftsminister Dr. Christian Cardona und Vertreterinnen und Vertreter der maltesischen Wirtschaft gehören. Die Republik Malta und die Freie Hansestadt Bremen verbindet neben der maritimen Wirtschaft und dem Malta-Zentrum an der Universität auch die Größe der beiden Länder: Malta ist das kleinste Mitgliedsland der Europäischen Union, die Freie Hansestadt Bremen das kleinste der 16 Bundesländer - die Mittelmeerrepublik Malta zählt 421.230, das Land Bremen rund 650.000 Bewohnerinnen und Bewohner. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Malta wurden 1965, kurz nach der Unabhängigkeit Maltas, aufgenommen. Seit dem Beitritt Maltas zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 sind die traditionell engen und freundschaftlichen Kontakte noch intensiver geworden.

Fotos: Uni Bremen