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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Kinderzahlen steigen auch zum kommenden Schuljahr weiter deutlich

Verdopplung der Einschulungszahlen für Kinder mit Förderbedarf

12.01.2024

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler steigt in der Stadt Bremen weiter deutlich an: Zum neuen Schuljahr 2024/2025 werden 368 Kinder mehr als im Vorjahr eingeschult. Insgesamt 268 Klassenverbände gehen an den Start, neun mehr als noch im Herbst aufgrund der derzeitigen Daten des Einwohnermeldeamtes vorgesehen.

In Blumenthal und Gröpelingen gehen bereits zwei neue zusätzliche Grundschulen an den Start. Trotzdem bleibt die Situation herausfordernd. In der Neustadt müssen drei weitere Klassenverbände eingerichtet werden. Dazu wird eine Dependance an die Grundschule Oderstraße angegliedert, die perspektivisch zu einer eigenständigen Grundschule entwickelt wird. Zusätzliche Klassen wird es 2024/25 auch in den Stadtteilen Osterholz, Gröpelingen und Burglesum geben, in Blumenthal wird dies voraussichtlich aufgrund der neuen Grundschule nicht der Fall sein. Wie die Klassen genau verteilt werden, wird im Rahmen der aktuell laufenden Regionalkonferenzen in allen Planbezirken festgelegt.

Die Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Karolin Aulepp: "Wir sind mit Hochdruck dabei, gemeinsam mit den Schulen gute Lösungen zu finden. Dank des Engagements aller Beteiligten ist es in Bremen trotz stetig steigender Anmeldezahlen immer gelungen, allen Kindern einen Schulplatz anzubieten. Das werden wir auch diesmal hinbekommen, weil alle an einem Strang ziehen."

Grund für den weiteren deutlichen Anstieg sind auch nicht planbare Zuwanderungen. Insgesamt zeigt sich wieder, dass die Kinderzahlen deutlich stärker steigen als in der Bevölkerungsprognose angenommen. Eine kleinräumige Betrachtung zeigt, dass die Kinderzahlen mehr als viermal so stark angestiegen sind wie die Bevölkerung insgesamt und das besonders stark gerade in den oben genannten Stadtteilen. Auch im Bereich der Fortführung und Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung im Bereich Wahrnehmung und Entwicklung (W+E) zeigt sich dieser Anstieg. Es ist davon auszugehen, dass etwa doppelt so viele Kinder mit diesem sonderpädagogischen Förderbedarf eingeschult werden wie im Vorjahr. Zum Schuljahr 2024/25 ist nach derzeitigem Planungsstand die Einrichtung von 30 Klassen mit dem Förderschwerpunkt "Wahrnehmung und Entwicklung" erforderlich. Der konkrete Bedarf wird erst nach Abschluss des Aufnahmeverfahrens zur Einschulung im Februar 2024 feststehen.

"Gerade diese Kinder brauchen besonderes Augenmerk und dürfen nicht außen vorgelassen werden. Gleichzeitig brauchen die Schulen, die jetzt besonders gefordert sind, auch besondere Unterstützung. Die Notwendigkeit, kurzfristig zusätzliche Kinder mit Förderbedarf an den Schulen aufzunehmen, werden wir mit entsprechenden Ressourcen unterstützen," sagt Senatorin Aulep

Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin bei der Senatorin für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-10411, E-Mail patricia.brandt@bildung.bremen.de