Sie sind hier:
  • Senatorin und Landwirtschaft sind in Bremen in gutem Dialog

Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Senatorin und Landwirtschaft sind in Bremen in gutem Dialog

Senatorin Moosdorf begrüßt Delegation der Landwirtinnen und Landwirte

08.01.2024

Anlässlich der bundesweiten Proteste der Landwirtinnen und Landwirte hat die Senatorin Kathrin Moosdorf Vertreterinnen und Vertreter des Bremischen Bauernverbandes, der Landfrauen Bremen, der Vereinigung Land schafft Verbindung (LSV) und des niedersächsischen Landvolkes heute (8. Januar 2024) zu Gesprächen eingeladen. Alle Beteiligten setzen damit den traditionell guten und vertrauensvollen Austausch miteinander fort. "In Bremen sind alle Seiten sehr konstruktiv und daran interessiert, im Gespräch zu bleiben", betont die – auch für Landwirtschaft zuständige – Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Kathrin Moosdorf. "Wir sind uns mit den Landwirtinnen und Landwirten darin einig, dass Proteste immer gewaltfrei sein müssen, niemand bedroht werden oder zu Schaden kommen darf. Die Demonstration in Bremen heute ist bisher friedlich verlaufen. Das ist die Grundlage für unsere Zusammenarbeit."

Andrea Geerken von den Landfrauen Bremen, der Präsident des Bauernverbandes Bremen, Hilmer Garbade, Senatorin Kathrin Moosdorf, der Präsident des Landvolkes Niedersachsen, Dr. Holger Hennies, sowie der Vertreter der Vereinigung Land schafft Verbindung, Uwe Michaelis, (von links) haben sich konstruktiv über die Belange der Landwirtinnen und Landwirte ausgetauscht. Foto: Umweltressort
Andrea Geerken von den Landfrauen Bremen, der Präsident des Bauernverbandes Bremen, Hilmer Garbade, Senatorin Kathrin Moosdorf, der Präsident des Landvolkes Niedersachsen, Dr. Holger Hennies, sowie der Vertreter der Vereinigung Land schafft Verbindung, Uwe Michaelis, (von links) haben sich konstruktiv über die Belange der Landwirtinnen und Landwirte ausgetauscht. Foto: Umweltressort

Die Delegation der Landwirtschaftsvertreterinnen und -vertreter hat in dem einstündigen Gespräch betont, dass sich ihre Forderungen an die Bundesregierung richten. Dazu der Präsident des Bremischen Bauernverbandes, Hilmer Garbade: "Wir wissen, dass die aktuell kritisierten Pläne nur in Berlin verändert werden können. Tragfähige Lösungen können wir nur im Dialog erarbeiten. Daher ist der heutige Austausch wertvoll. Wir konnten der Senatorin unsere Bedenken erläutern und sind auf Verständnis gestoßen." Senatorin Moosdorf hat zugesichert, die Belange der Bremer Landwirtinnen und Landwirte auch auf der kommenden Landwirtschaftsministerkonferenz Ende Januar vorzutragen. "Ich kann den Unmut der Landwirtinnen und Landwirte nachvollziehen. Wir dürfen sie nicht über Gebühr belasten. Der aktuelle Vorschlag der Bundesregierung ist ein Schritt in diese Richtung. Nun sollen die Subventionen beim Agrardiesel über mehrere Jahre abgebaut werden. Damit schaffen wir Zeit, um die Transformation hin zu einer klimafreundlichen Landwirtschaft umzusetzen."

Die Senatorin ist darüber hinaus überzeugt: "Die Landwirtinnen und Landwirte selbst wollen klimafreundlicher wirtschaften. Sie sehen genau, was die Klimakrise anrichtet. Dürren oder die steigende Gefahr von Hochwassern setzt ihren Betrieben zu. Landwirtinnen und Landwirte wollen der Klimakrise begegnen. Dabei müssen wir sie unterstützen und die politischen Weichen stellen. Dafür setze ich mich gerne ein."

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Umweltressort
Foto-Download (jpg, 579.1 KB)

Ansprechpartnerin für die Medien:
Ramona Schlee, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96269, E-Mail: ramona.schlee@umwelt.bremen.de