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Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft | Sonstige

Warum Innenstadt und Wissenschaft zukünftig zusammen gedacht werden

Fachgespräch zur Bedeutung der Ansiedlung wissenschaftlicher Einrichtungen im Centrum

19.12.2023

Pressemitteilung der Projektbüro Innenstadt Bremen GmbH:

Logo Projektbüro Innenstadt

Im Rahmen des Bundesprogramms "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren (ZIZ)" wird derzeit ein Konzept entwickelt, bei dem konkrete räumliche Entwicklungs- und Standortoptionen wissenschaftlicher Einrichtungen im Centrum in den Blick genommen werden. Neben dem Domshof sollen weitere Standorte für die Ansiedlung wissenschaftlicher Einrichtungen identifiziert werden. Die räumliche Potenzialanalyse wurde von der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft in Abstimmung mit dem Projektbüro Innenstadt Bremen beauftragt. Auftragnehmer ist das Stadtplanungsbüro BPW aus Bremen.

Eine räumliche Verschränkung der Stadtgesellschaft mit Lehre und Forschung birgt gleichermaßen Potenziale für die Vielfalt in unserer Innenstadt, wie für die Entwicklung wissenschaftlicher Institutionen.
Lernende und Studierende - das zeigen andere europäische Städte - beleben und verjüngen nicht nur das Stadtbild, sondern ziehen auch neue Nutzungsangebote mit sich. Wer in der Innenstadt studiert, der möchte in Zukunft auch in der Nähe wohnen, essen und einkaufen. Eine neue Nutzungsvielfalt kann entstehen.
Gleichzeitig ergeben sich viele Vorteile für wissenschaftliche Einrichtungen, wenn sie durch eine Ansiedlung in der Innenstadt näher an die Stadtgesellschaft rücken.

Für die Universität Bremen ist der Umzug ins Centrum ein großer Schritt. Das bisherige Alleinstellungsmerkmal eines zusammenhängenden Campus in Horn gilt es weiterzuentwickeln. Durch den neuen Campus in der historischen Altstadt soll Bremen als Lebensmittelpunkt für junge Menschen noch attraktiver werden.

Irene Strebl, Staatsrätin für Wissenschaft und Umwelt: "Der Umzug der Rechtswissenschaften ins Stadtzentrum ist eine echte Chance, sowohl für die Universität als auch für die gesamte Stadt. Ich merke das auch daran, wie oft ich mit konstruktiven Vorschlägen angesprochen werde. Oft geht es dabei um die Frage, wo der Hörsaal einziehen könnte. Die Innenstadt freut sich auf die Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und damit auf mehr akademisches Leben in der City. Diesen positiven Spirit müssen wir nutzen und das Projekt so zum Erfolg machen."

Bei dem Fachgespräch am 19. Dezember 2023 werden einem ausgewählten Publikum die ersten Ergebnisse im Rahmen eines Fachgespräches "Wissenschaft im Centrum" im Haus der Wissenschaft vorgestellt. Zudem werden zwei externe Impulse zur Wechselwirkung zwischen der Innenstadtentwicklung und der Campusentwicklung sowie zur strategischen Hochschulentwicklung im Kontext der Innenstadtentwicklung vorgetragen.

Carl Zillich, Geschäftsführung Projektbüro Innenstadt Bremen: "Die Ko-Produktion eines Zukunftsbildes des Bremer Centrums mit den Entwicklungschancen der Wissenschaften genau dort zu verschränken ist unser gemeinsames Ziel. Dabei sind immobilienwirtschaftliche Aspekte genauso zu beachten, wie die Zukunft der Forschung und Lehre in Zeiten der Transformationen. Zusammen wollen wir die Qualitäten der Universität Bremen mit Chancen in zentralster Lage verknüpfen. "

Auf dem abschließenden Podium wird neben Kay Wenzel (Abteilungsleiter Hochschulen und Forschung bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft) und Carl Zillich (Geschäftsführung Projektbüro Innenstadt Bremen) unter anderem auch die Rektorin der Universität Bremen, Prof. Dr. Jutta Günther, die Möglichkeit haben, ihre Perspektive und Ziele zu einem Campus in der Innenstadt vorzutragen.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Die Presse ist willkommen.

Die Studie "Wissenschaften im Centrum" wird gefördert aus dem Bundesprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" (ZIZ) des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Ansprechpersonen für die Medien: