Sie sind hier:
  • Land Bremen belegt Spitzenplatz beim Zuwachs an Studierenden

Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Land Bremen belegt Spitzenplatz beim Zuwachs an Studierenden

Hochschulstandort ist für Studieninteressierte attraktiv

15.12.2023

Gut 38.000 Männer und Frauen studieren im laufenden Wintersemester an Bremens staatlichen und privaten Hochschulen. Das geht aus einem vorläufigen Bericht des Statistischen Bundesamtes hervor. Damit kann das Land Bremen ein Plus bei der Anzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr vorweisen. Der Anstieg beläuft sich auf 1,5 Prozent. Im Bundesländervergleich kann nur Thüringen einen höheren Zuwachs bei den Studierendenzahlen vermelden.

Katrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Foto: Umweltressort
Katrin Moosdorf, Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft. Foto: Umweltressort

Dazu die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft Kathrin Moosdorf: "Dass offenbar mehr Menschen in Bremen und Bremerhaven studieren, ist eine gute Nachricht. Das zeigt, die Hochschulen und die Universität in unserem Stadtstaat machen den Studieninteressierten attraktive Angebote. Diesen Weg müssen wir gemeinsam mit den Hochschulen konsequent weitergehen."

Elf Bundesländer müssen laut Statistischen Bundesamt mit einem zum Teil deutlichen Rückgang bei den Studierendenzahlen leben. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen der demografische Wandel. Insgesamt weniger junge Menschen beenden aktuell die Schule mit einer Hochschulreife. Folglich steigt der Wettbewerb zwischen den Hochschulen, die jungen Köpfe für sich zu gewinnen. "Mehr Studierende bedeutet auch, dass der Bund mehr Geld für die Hochschulen nach Bremen gibt und wir die Qualität der Lehre weiter stärken können. Damit bleiben die Bremischen Hochschulen attraktiv für motivierte junge Menschen, die ihr Studium auch künftig in Bremen und Bremerhaven aufnehmen werden."

Im kommenden Jahr bekommt das Land Bremen aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre mehr Geld vom Bund, als ursprünglich vorausberechnet. Grund dafür ist das im Bundesvergleich gute Abschneiden Bremens bei den statistischen Kennzahlen, wie nun auch das statistische Bundesamt feststellt. Insgesamt stehen im kommenden Jahr aus dem Bund-Länder-Vertrag gut 28 Millionen Euro an Bundesmitteln für Bremens Hochschulen bereit. Das sind gut 400.000 Euro mehr, als prognostiziert. Das Land stellt zusätzlich zur Grundfinanzierung der Hochschulen Finanzmittel in derselben Höhe bereit.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Umweltressort
Foto-Download (jpg, 643.2 KB)

Ansprechpartnerin für die Medien:
Ramona Schlee, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96269, E-Mail: ramona.schlee@umwelt.bremen.de