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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Erster Runder Tisch der Veranstaltungsbranche hat getagt

15.10.2020

Die Bremische Bürgerschaft hatte Anfang Oktober 2020 auf Initiative der Koalition ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Veranstaltungsbranche beschlossen. Neben Pilotprojekten wie dem Club 100 und einem Veranstaltungsförderungsprogramm wurde mit dem einstimmigen politischen Beschluss, der Rahmen für weitere Fördermaßnahmen gelegt.

Runder Tisch mit Vertretern der Veranstaltungsbranche
Runder Tisch mit Vertretern der Veranstaltungsbranche

Ein zentraler Schritt war die Einführung eines Runden Tischs mit den Vertretern der Branche. Beim ersten Treffen wurden die Maßnahmen des Bürgerschaftsbeschlusses konkretisiert und eine Arbeitsstruktur vereinbart.

Moderiert wurde der runde Tisch von Ulrike Krumsee-Budde, die sich bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa seit letzter Woche explizit um die Belange der Branche kümmert und die Schnittstellen innerhalb des Hauses koordiniert.

Die Teilnehmer machten deutlich, dass die Situation in allen Bereichen durch die steigenden Inzidenzzahlen erschwert und weiterhin massive wirtschaftliche Folgen drohen. Gleichzeitig wurde einhellig festgestellt, dass in den letzten Wochen gute Strukturen geschaffen wurden, die einen Dialog zwischen Branche und Politik ermöglichen und so auch zu Lösungen führen können.

Die Vertreter von Alarmstufe Rot, der Bremer Gastro Gemeinschaft, Clubverstärker, DEHOGA, die großen Hallen in Bremen und Bremerhaven, sowie Vertreter von Spezialgewerken entwickelten gemeinsam mit den Mitarbeiter*ìnnen der Senatorin neue Ideen und Ansätze, wie die Beschlüsse konkret umgesetzt werden können. Dazu gehören Infrastrukturmaßnahmen für Firmenevents, Testszenarien wie Veranstaltungen unter Corona-Bedingungen in Bremen und Bremerhaven umgesetzt werden können. Auch wurden Fragen zu bürokratischen Erleichterungen bei Outdoorevents im Frühjahr, Ticketausfallbürgschaften und weitere Marketingmaßnahmen sowie Imagekampagnen diskutiert. Das Ziel der Unternehmen ist es, das Vertrauen in der Bevölkerung zurückzugewinnen und aufzuzeigen, dass die Branche höchste Sicherheitsstandards bieten kann.

Die Vertreter der Branche schlugen ein Symposium vor, bei dem B2B-Agenturen aus Bremen und Bremerhaven und deren Kunden, innovative Veranstaltungsformate in Zeiten der Krise und für die Zeit danach entwickeln. Das Symposium wäre ein Pilotprojekt für ein Kompetenznetzwerk für Firmenevents mit überregionaler Strahlkraft. In den nächsten Wochen sollen die verschiedenen Ansätze weiter konkretisiert und ausformuliert werden.

"Ich freue mich sehr, dass der erste Runde Tisch so fruchtbar war. Wir sind seit vielen Wochen mit der Branche im Gespräch, denn nur im Dialog kommen wir zu bedarfsgerechten Lösungen. Im Fall der Veranstaltungswirtschaft ist Hilfe dringend nötig, denn die steigenden Infektionszahlen führen dazu, dass die bereits schwere Situation sich noch einmal anspannt. Mit einer Kombination von Pilotprojekten, Marketing und finanzieller Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen können wir der Branche helfen durch diese schwere Zeit zu kommen", sagt Senatorin Kristina Vogt.

Der Runde Tisch wurde allgemein sehr begrüßt, vor allem aufgrund der Erwartung, dass die Einschränkungen für die Branche voraussichtlich noch viele Monate bestehen bleiben werden. Die Kompetenzen der Branche können so genutzt werden, auf Seite der Verwaltung möglichst gut passende Unterstützungs- und Fördermaßnahmen zu entwickeln. Der Runde Tisch soll sich zunächst in einem Rhythmus von ca. 2 – 3 Wochen treffen, später dann in größeren Abständen.

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Kai Stührenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-59090, E-Mail: kai.stuehrenberg@wah.bremen.de