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Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Staatsrat Cordßen begrüßt positive Entwicklung des Schienengüterverkehrs im GVZ

13.02.2020

Der Schienengüterverkehr spielt für den Warentransport in und aus den Häfen eine immer größer werdende Rolle. Ein wichtiger logistischer Knotenpunkt ist dafür das Güterverkehrszentrum (GVZ) in Bremen. Tim Cordßen, Staatsrat bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, besuchte die Roland Umschlagsgesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG im GVZ. Das Unternehmen ist das älteste private Terminal für den kombinierten Güterverkehr „Straße – Schiene“ in Deutschland und ist seit 1989 im GVZ ansässig.

Cordßen: „Durch Umsetzung der Schieneninfrastrukturmaßnahmen des Bundesverkehrswegeplans wird das Güterverkehrszentrum Bremen als wichtiges Drehkreuz weiter gestärkt und kann seiner Rolle in drei europäischen Güterverkehrskorridoren noch besser gerecht werden.“

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Staatsrat Tim Cordßen schaut sich mit Roland Umschlag-Geschäftsführer Christoph Holtkemper den Containerumschlag an

Seit 2017 kann Roland Umschlag im Bereich des Kombiverkehrs einen starken Anstieg verzeichnen. „2019 war das beste Geschäftsjahr unserer Geschichte. Wir können immer mehr Waren weg von der Straße auf die Schiene bringen und einen wichtigen Beitrag für klimaneutrale Transporte leisten“, sagt Geschäftsführer Christoph Holtkemper. Während 2018 noch 108.084 Ladungseinheiten per Schiene empfangen und versendet wurden, waren es im vergangenen Jahr 114.674 Ladungseinheiten.

Aktuell verbindet Roland Umschlag täglich den Hafen Hamburg mit zwei Ganzzügen und Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen, den JadeWeserPort in Wilhelmshaven, mit einem Ganzzug pro Tag. Dadurch werden die Autobahnen täglich um rund 450 Lkw-Fahrten entlastet. Die Taktung soll hier unter Einbindung zusätzlicher Partner noch weiter erhöht werden.

Roland Umschlag festigt damit die strategische Position Bremens im Vor- und Nachlauf zu allen deutschen Containerhäfen. Neben den Verbindungen im Norden werden auch Wirtschaftszentren, wie Mannheim, Frankfurt, Duisburg, Bönen, Dortmund, Stuttgart und Verona, regelmäßig per Zug vom GVZ aus direkt angesteuert.

Für Staatsrat Tim Cordßen sind dies in mehrfachem Hinblick gute Entwicklungen: „Wir entlasten dadurch nicht nur unsere Bremer Straßen, vermeiden Staus und Emissionen. Von der Direktanbindung zum JadeWeserPort und der damit verbundenen steigenden Attraktivität für die Reedereien und Logistikunternehmen, profitiert Bremen beispielsweise als Anteilseignerin des Hafens ebenfalls.“

Das GVZ wurde im Jahr 1985 als erstes seiner Art in Deutschland aufgebaut. Der Logistikstandort ist verkehrstechnisch gut an Straße, Schiene sowie an das Wasser angebunden und wird durch den City Airport Bremen auch um eine gute Erreichbarkeit aus der Luft ergänzt. Seitdem haben sich am Standort zirka 150 Firmen mit rund 8.000 Mitarbeitenden angesiedelt.

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Sebastian Rösener, Pressesprecher bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tel.: (0421) 361-83155, E-Mail: sebastian.roesener@wissenschaft.bremen.de