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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Ausstellung zum Architekturwettbewerb Kaffeequartier

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04.03.2019

Die Überseestadt ist ein bedeutender Schwerpunkt der Wohnungsbaustrategie und der Quartiersentwicklung Bremens geworden. Hafenwirtschaft, Industrie und Logistik treffen in der Überseestadt auf moderne Dienstleistungen, Kreativwirtschaft und vielfältige Wohnstandorte.

Im Zuge des Sofortprogramms Wohnens beschloss der Senat Ende 2017 die Direktvergabe zweier jeweils circa 1.600 Quadratmeter großer Grundstücke an die GEWOBA, mit dem Ziel, hier weitere Angebote im Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbaus zu schaffen. In den Erdgeschossen sind gewerbliche Nutzungen bzw. die Unterbringung einer KiTa vorgesehen.

Die beiden Plangrundstücke liegen in der östlichen Überseestadt, auf der Nordseite des Hilde-Adolf-Parks, in unmittelbarer Nähe zum Kopf des Europahafens. Die optimale planerische Grundkonzeption für das Vorhaben hat die GEWOBA über ein hochbauliches Wettbewerbsverfahren gesucht. Sechs Architekturbüros wurden aufgefordert, Vorschläge zur städtebaulichen bzw. hochbaulichen Einpassung der Gebäude und zur Umsetzung des vorgegebenen Raumprogramms zu erarbeiten. Am 29.Oktober 2018 hat ein unabhängiges Preisgericht unter dem Vorsitz von Architektin Karin Loosen aus Hamburg die anonym eingereichten Entwurfskonzeptionen bewertet und dabei die Arbeit von Wirth = Architekten aus Bremen mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Gleichzeitig hat die Jury diesen Entwurf zur Grundlage der weiteren planerischen Bearbeitung empfohlen. Besonders gewürdigt wurden vom Preisgericht u.a. die attraktiven, zeitgemäßen und offenen Wohngrundrisse des ersten Preisträgers, die bei aller Innovativität den Richtlinien des geförderten Wohnungsbaus entsprechen.

Senatsbaudirektorin Prof. Dr. Iris Reuther und Peter Stubbe, Vorstandsvorsitzender der GEWOBA, werden die Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse eröffnen, die vom 12. März bis zum 17. April 2019 im Foyer des SUBV, Contrescarpe 72, zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden kann.