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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Öffentlicher Workshop zur Umgestaltung der Domsheide

25.01.2019
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Der Planungsprozess für die Domsheide hat begonnen. Die Domsheide bildet das östliche Tor zur zentralen Altstadt von Bremen. Eingerahmt von bedeutsamen Gebäuden mit größtenteils historischen Fassaden und in unmittelbarer Nähe zum Weltkulturerbe Rathaus und Roland sowie zum Dom hat dieser Stadtraum mit einer wesentlichen Umsteigestelle eine herausragende Bedeutung für den öffentlichen Personennahverkehr. Er bildet außerdem die Adresse für Bremens renommiertes Konzerthaus „Die Glocke“. Ein wichtiges Ziel der Umgestaltung ist es, die Domsheide besonders für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerenden sicherer zu machen und barrierefrei zu gestalten.

Die Zukunftskommission Bremen 2035 hat darum in dem Leitziel 1 – „Attraktive Städte“ die Umgestaltung der Domsheide zum attraktiven neuen Eingangsbereich der Bremer City beschrieben und damit den Handlungsbedarf herausgestellt.

Anfang dieses Jahres hat daher eine Veranstaltung unter der Leitung von Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, mit Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Senatsressorts und einigen weiteren Akteuren stattgefunden. Diese bildete den Auftakt eines Beteiligungsprozesses, bei dem in Werkstattformaten die Ziele der Planung und der Umgestaltung erarbeitet werden. In einem weiteren Schritt soll der allgemeinen Öffentlichkeit nun die Gelegenheit gegeben werden, sich zu informieren und sich in den Abstimmungs- und Planungsprozess einzubringen. Aufbauend darauf soll bereits im Frühjahr dieses Jahres ein funktional überzeugender und gestalterisch ansprechender Entwurf vorliegen und präsentiert werden.

„Die Domsheide ist ein Raum mit vielfältigen Nutzungen und Anforderungen“, so Senator Lohse. „Ein attraktiver und leistungsfähiger öffentlicher Personennahverkehr, davon ungestörter Musikgenuss im benachbarten Konzerthaus Glocke, sichere Fußwege mit umfassender Barrierefreiheit, gute Verbindungen für den Radverkehr und eine hohe Aufenthaltsqualität, all dies soll gleichzeitig gewährleistet werden. Das stellt die Planung vor große Herausforderungen. Denn alle diese Ziele haben ihre Berechtigung und sind bei der Umgestaltung so gut wie möglich miteinander in Einklang zu bringen.“

Darüber hinaus wird von den Konzertbetreibern und Besuchern der Glocke die Geräuschbelastung durch den Straßenbahn- und Busbetrieb bemängelt. Auch dies gilt es, bei dem Planungsprozess und möglichen Varianten zu betrachten.

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr lädt am Dienstag, den 29. Januar 2019 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich im Zeitraum zwischen 17 und 20 Uhr im Foyer der Glocke über den aktuellen Planungsprozess zu informieren. In Workshop-Atmosphäre können sich alle Beteiligten zu den bisherigen Überlegungen äußern und ihre Anregungen und Ideen einbringen. Um 18 Uhr wird es in Form einiger Kurzvorträge einen Informationsblock zu den Zielsetzungen der Planung geben.

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