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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Demokratie erfahrbar und interessant machen - Senatorin für Kinder und Bildung kooperiert mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

13.09.2017
Dr. Claudia Bogdan (li.) und Dr. Heike Kahl während der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
Dr. Claudia Bogdan (li.) und Dr. Heike Kahl während der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages

„Ich freue mich sehr, dass wir diese Kooperationsvereinbarung heute unterzeichnen und hoffe, dass wir innerhalb der geplanten Verbünde aus Schulen und außerschulischen Partnern kreative Möglichkeiten der Demokratiebildung entwickeln. Wir müssen Demokratie erfahrbar und interessant machen. Zudem sind Möglichkeiten der Gestaltung auch für junge Menschen wichtig, da müssen wir ansetzen“, sagte Dr. Claudia Bogedan, Senatorin für Kinder und Bildung, anlässlich der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen ihrem Ressort und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS).

Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der DKJS, freute sich ebenfalls über die Zusammenarbeit. „Wir wollen in den kommenden Jahren Demokratie verstärkt als gesellschaftlichen Aushandlungs- und Gestaltungsprozess für Jugendliche zugänglich machen, antidemokratischen Tendenzen vorbeugen und erfolgreiche Präventionsmodelle gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit aufzeigen und vor Ort umsetzen.“

Ziele dabei sind:

  • Wirksame Prävention von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit durch die Stärkung demokratischer Begegnungen und Gemeinschaften
  • Impulse für aktuelle Inhalte und innovative Formate der Demokratiebildung
  • Förderung von Wissen, Dialog und Kooperationen im Sozialraum
  • Erfolgreiche Praxis fördern, bestehende Strukturen stärken und neue Synergien schaffen

In Bremen gründen die beiden Kooperationspartner zehn Projektverbünde, die aus je einer Schule und einem außerschulischen Partner, beispielsweise Träger der Jugendarbeit oder Vereinen der Demokratiebildung bestehen.
Das Land Bremen unterstützt die Auswahl und Begleitung der Modelprojekte. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf zeitgemäßen Formen der Demokratiebildung, die nicht über die Jugendlichen hinweg, sondern mit ihnen und einem starken Bezug zur Lebenswelt und zum Sozialraum entwickelt werden. Das Vorhaben ist zunächst bis Ende 2019 befristet.

Zur Deutsche Kinder- und Jugendstiftung:
Die DKJS ist Trägerin von gemeinsamen Programmen und Projekten mit der öffentlichen Hand, Unternehmen und Stiftungen. Sie entwickelt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Projekte und führt diese in kooperativen Strukturen durch. Um diese Aufgaben zu bewältigen und innovative Projektverbünde an der Schnittstelle von Schule und Jugendhilfe zu initiieren, baut sie Kooperationen mit regionalen Partnern auf.

Foto: honorarfrei