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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Girls Day 2017: Nachwuchs-Senatorin für einen Tag

27.04.2017

"Senatorinnen und Senatoren schreiben immer mit einem grünen Stift und Staatsräte oder Staaträtinnen mit roter Tinte, wenn sie Vorlagen abzeichnen", erklärte Dr. Claudia Bogedan, Bremens Senatorin für Kinder und Bildung, den Schülerinnen Kinza (16) und Paula (14). Das neugierige Duo durfte ihr während des Girls` Days 2017 einen Tag lang über die Schulter schauen.
Welche Aufgaben hat eine Senatorin, wie sieht ihr Arbeitsalltag aus und wie wird man überhaupt Senatorin? Die Schülerinnen scheuten sich nicht, Claudia Bogedan mit Fragen zu löchern.

Senatorin Bogedan mit ihren beiden Nachwuchs-Senatorinnen Paula (links) und Kinza
Senatorin Bogedan mit ihren beiden Nachwuchs-Senatorinnen Paula (links) und Kinza

Ausgerüstet mit grünem Stift und Block starteten die beiden "Nachwuchs-Senatorinnen" ihren Arbeitstag im Bildungsressort mit der "Morgen-Lage", in der mit Staatsrat Frank Pietrzok der Tag durchgesprochen wurde. Dann ging es gemeinsam mit der Senatorin weiter ins FabLab an der Weide, einer High-Tech-Werkstatt, in der es Fertigungstechnologien, wie einen 3D-Drucker und ein Lasercutter zu sehen gab. Alle zeigten sich beeindruckt von der innovativen Technik.

In der Mittagspause verriet die Senatorin, wie sie Politikerin geworden ist. "Es gibt keinen vorgezeichneten Berufsweg oder eine besondere Ausbildung. Niemand muss Abitur oder studiert haben. Im Prinzip kann jede Senatorin werden", erläuterte Claudia Bogedan, die vor ihrem Amtsantritt als Wissenschaftlerin gearbeitet hatte. Bogedan ermutigte die jungen Frauen, sich in die Politik einzumischen und auch politische Führungsämter anzustreben.

Die Schülerinnen läuteten währenddessen die nächste Fragerunde ein: "Was macht Ihnen an der Arbeit besonders Spaß?", fragte Kinza, die die zehnte Klasse der Albert-Einstein-Schule besucht. "An meiner Arbeit gefallen mir die Besuche in den Kitas und Schulen besonders gut“, erklärte Bogedan.

Abgerundet wurde der Girls‘ Day mit einem Besuch im Rathaus. Im Senatssaal durften sich die beiden Mädchen auf die Plätze von Senatorin und Staatsrat setzen, während die Senatorin die Beratungs- und Abstimmungsabläufe im Senat erläuterte. "Das war ein spannender Girls Day", waren sich die jungen Frauen nach einem Tag als Nachwuchs-Senatorin einig.

Foto: SKB