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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

"Stadtteilfonds Flüchtlinge" unterstützt Ehrenamtsprojekte mit weiteren 50.000 Euro

Senatorin Stahmann: Wir wollen Engagement auch finanziell fördern

08.08.2016

Um die gelebte Willkommenskultur für Geflüchtete und das ehrenamtliche Engagement in den Bremer Stadtteilen weiter zu unterstützen, stehen dem Senat in einer weiteren Förderphase 50.000 Euro zur Verfügung. Das Geld soll ehrenamtliche Projekte zur Integration von Geflüchteten finanzieren helfen. Geförderte Projekte sollen Geflüchteten den Weg zu Integration und Teilhabe erleichtern, ehrenamtliches und zivilgesellschaftliches Engagement anstoßen und unterstützen sowie die Begegnung zwischen Geflüchteten und der Stadtgesellschaft fördern.

"Bremische Willkommenskultur lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Das wollen wir unterstützen", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Dabei denkt die Senatorin zum Beispiel an Patenschafts- und Tandemprojekte, gemeinsame Freizeitaktivitäten, Gesprächskreise, Begegnungsveranstaltungen oder Projekte zur Unterstützung des Spracherwerbs. "Ich wünsche mir, dass so die Menschen in den Stadtteilen mit ihren Ideen in der Umsetzung unterstützt werden. Willkommens-Initiativen, Verbünde, Unterstützerkreise, religiöse Gemeinschaften oder Migrantenorganisationen können Geld aus diesem Topf beantragen, in der Regel bis zu 1.500 Euro pro Projekt. Der Fonds soll auch neue Initiativen unterstützen, die vor Ort entstehen."

In der ersten Förderperiode ab April 2016 wurden mit 40.000 Euro Projekte unterstützt wie:

  • interkulturelles Kochangebot für geflüchtete Frauen und Kinder zusammen Bewohnerinnen im Stadtteil
  • Tandemgruppen Deutsch / Englisch / Arabisch
  • Deutsch für Frauen mit Babys
  • Gemeinsamer Besuch von Sportveranstaltungen
  • sportliche Aktivitäten
  • Sommerfest für Bewohner eines Wohnheimes, Ehrenamtliche und Nachbarn
  • Unterstützung zur Alltagsbewältigung und zur Integration in den Stadtteil
  • Einrichtung einer Fahrradselbsthilfewerkstatt auf dem Gelände eines ÜWH
  • Gartenprojekt zur Förderung des Dialogs im Stadtteil
  • Schwimmkurs für Flüchtlingskinder sowie Hausaufgabenhilfe und Konversationskurs
  • Sprachcafé, Kinderwerkstatt, Koch- und Tee-Abende, Unterstützung bei Behördengängen, Wohnungssuche etc.
  • Ehrenamtstreffen/Betreuung von Ehrenamtlichen für die Flüchtlingsarbeit
  • Niedrigschwellige Alltagsunterstützung von Geflüchteten die im eigenen Wohnraum leben

Antragstellende waren unter anderem Kultur- und Schulvereine, Initiativen wie auch Träger der Flüchtlingshilfe. Die Umsetzung des Stadtteilfonds obliegt dem Referat Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Anträge werden bis zum 1. September 2016 entgegengenommen.

Im Download:
Antragsformulare können heruntergeladen werden unter www.soziales.bremen.de oder zum PDF/Word-Download:
Infos Sofortprogramm (pdf, 86.1 KB)
Antragsformular Sofortprogramm (doc, 146.5 KB)

Ansprechpartnerin:
Lena Kemker, lena.kemker@soziales.bremen.de
Telefon 0421 361 6841