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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Analyse des Bremer Arbeitsmarktes: Anteil der Frauen in Führungspositionen wächst

04.11.2015

Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt im Land Bremen? Welche regionalen Besonderheiten gibt es? Die Ergebnisse einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit sind in der heutigen Sitzung (4. November 2015) der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen vorgestellt worden und geben Aufschluss über die langfristige Strukturentwicklung der Beschäftigungsverhältnisse im Land Bremen.

Die nun vorliegende Auswertung hat mehrere Botschaften. So liegt die betriebliche Weiterbildungsbeteiligung in Bremen mit 55 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt, der bei 34 Prozent liegt. Eine positive Entwicklung gibt es auch bei dem Thema Frauen in Führungspositionen. Mit 29 Prozent Frauen auf der ersten Führungsebene und 21 Prozent auf der obersten ist die Tendenz steigend. Problematisch ist das Thema Fachkräfte: Hier konnten rund ein Drittel aller im ersten Halbjahr 2014 angebotenen Stellen nicht besetzt werden.

Das IAB-Betriebspanel wird seit Mitte der 1990er Jahre alljährlich vom Institut TNS Infratest Sozialforschung bundesweit repräsentative Betriebsbefragungen durchgeführt. 859 Bremer Betriebe sind im letzten Jahr befragt worden. Der überregionale Vergleich mit Deutschland und der durchschnittlichen Entwicklung westdeutscher Großstädte lässt Rückschlüsse auf Stärken und Schwächen der bremische Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur zu.

Die Langfassung der Auswertung ist als Download abrufbar unter
www.arbeit.bremen.de/sixcms/media.php/13/2015_09_23%20Pn%20Welle%202014%20-%20finale%20Fassung.25537.pdf