Sie sind hier:

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

331 Frauen und Männer in der Qualifizierung für den Einsatz im Kindergarten

01.12.2005

Senatorin Karin Röpke legt Deputation eine erfolgreiche Zwischenbilanz vor

Aus der heutigen Deputationssitzung:

Eine erfolgreiche Zwischenbilanz der „Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive“ für die Kindergärten in der Stadt Bremen konnte Jugend- und Sozialsenatorin Karin Röpke heute (1. 12. 2005) der Deputation für Arbeit und Gesundheit vorlegen.


Das Projekt begann im Mai 2004 mit drei „Bausteinen“. Der erste ist die Ausbildung von So-zialhilfeempfänger/innen zur Sozialassistentin /zum Sozialassistenten oder zur Kinderpfle-gerin/zum Kinderpfleger. Am 15. August 2004 nahmen 64 als geeignet ausgewählte Frauen und Männer die Qualifizierungsmaßnahme auf. Zur Zeit sind 184 Teilnehmer/innen in meh-reren Durchgängen in der Qualifizierung. Es ist davon auszugehen, dass - unter Berücksich-tigung von Abbrüchen - 170 Teilnehmer/innen erfolgreich abschließen. 119 von ihnen sollen nach Abschluss der Ausbildung in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden.


Im zweiten Teil des Projektes geht es um die Qualifizierung von Erwerblosen mit Berufsab-schluss. Daran nehmen 147 Frauen und Männer teil. Unter Berücksichtigung von Abbrü-chen ist mit einem erfolgreichen Abschluss bei 135 Teilnehmer/innen zu rechnen. 95 wer-den eine Anstellung bekommen.


Zum Dritten geht es im Projekt um die Weiterbildung angestellter Erzieher/innen. Der erste Qualifizierungsdurchgang startete am 15.Mai 2005 mit insgesamt 57 Teilnehmer/innen, der zweite im November dieses Jahres (86 Teilnehmer/innen).


„Ich freue mich sehr, dass sich unsere Qualifizierungs- und Beschäftigungsoffensive ‚pro KiTa’ für die Kindergärten in der Stadt Bremen als erfolgreich erweist“, betonte Senatorin Röpke. Das Konzept - Beschäftigung in den Kindergärten und gleichzeitig schulischer Un-terricht - hat sich nach Angaben der Senatorin bewährt. „Die Teilnehmer/innen - so höre ich immer wieder - sind engagiert dabei und froh über diese Chance zur Aus - und Weiterbil-dung und über die Möglichkeit einer festen Übernahme bei den Trägern“, so die Senatorin.


Geplant ist nach ihren Angaben, das Angebot „berufsbegleitende Ausbildung zur Erzieherin“ des Paritätischen Bildungswerkes in das Projekt zu integrieren.

In diesem zusätzlichen vierten Baustein ist vorgesehen, insgesamt 22 Beschäftigte in Kin-derbetreuungseinrichtungen berufsbegleitend zur staatlich anerkannten Erzieherin auszubil-den. Damit wird vor allem Frauen die Möglichkeit eröffnet, einen qualifizierten Berufsab-schlusses zu erwerben mit der Chance des beruflichen Aufstiegs.