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Der Senator für Finanzen | Senatskanzlei

Verleihung des 17. Bremer Filmpreises an Schweizer Produzentin Ruth Waldburger

16.01.2015

Bürgermeisterin Linnert empfing Donnerstagabend (15. Januar 2015) zahlreiche Gäste zur Verleihung des 17. Bremer Filmpreises an Ruth Waldburger in der Oberen Rathaushalle. "Sie haben eine umfangreiche Filmografie vorzuweisen, die Ihre Offenheit für interessante Stoffe, Künstlerinnen und Künstler und Innovationen beweist", so Linnert.

Waldburger hat bisher über 80 Filme produziert. Ein Zusammenschnitt dreier ihrer Werke wurde während des Senatempfangs gezeigt. "Ruth Waldburger ist eine Produzentin, die immer den Film selbst im Blick hat – egal, wie groß oder klein das Budget war oder um welches Genre es sich handelt", heißt es in der Begründung der Jury.
Nach einer bewegenden Laudatio des ersten Bremer Filmpreisträgers, Bruno Ganz, überreichte Dr. Tim Nesemann, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Bremen, Waldburger den Preis in Form der "Bremer Wundertüte", dieses Jahr entworfen von dem Künstler Ulrik Happy Dannenberg. Der Bremer Filmpreis ist dotiert mit einem Preisgeld in der Höhe von 8000 Euro und wird von der "Gut für Bremen Stiftung" der Sparkasse Bremen in Kooperation mit dem City 46/ Kommunalkino Bremen e.V. zur Verfügung gestellt.

Der Bremer Filmpreis wird seit 1999 an Personen vergeben, die auf unterschiedlichen Ebenen an der Produktion eines Filmes mitwirken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf innovativen und originellen Werken aus dem europäischen Raum. Wer diese Kriterien erfüllt, beurteilt eine Jury aus Filmspezialistinnen und Filmspezialisten, die selbst in der Branche tätig sind. Über die Auszeichnung Ruth Waldburgers entschieden dieses Jahr Erika Gregor, Mitbegründerin vom Kino Arsenal in Berlin und der Forums-Sektion der Berlinale, und Dr. Rainer Rother, Filmwissenschaftler und seit 2001 auch Mitglied der Auswahlkommission für den Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele in Berlin.