Senatsempfang für die Gewinner und Gewinnerinnen
17.06.2026Als Anerkennung für ihre herausragenden Leistungen beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" 2026 hat Kinder- und Bildungssenator Mark Rackles die 59 Gewinnerinnen und Gewinner samt Begleitung heute (Mittwoch, 17. Juni 2026) zu einem Senatsempfang in die Obere Rathaushalle eingeladen.
Die jungen Forscherinnen und Forscher hatten sich im März beim Landeswettbewerb gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und mit ihren Projekten in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik die Jurys überzeugt. Sie belegten erste bis dritte Plätze.
In festlichem Rahmen gratulierte Staatsrat Torsten Klieme in Vertretung für Senator Mark Rackles den jungen Talenten: "Diese beeindruckenden Erfolge sind weit mehr als persönliche Auszeichnungen. Sie zeigen, dass junge Menschen in Bremen und Bremerhaven die großen Fragen unserer Zeit anpacken: ob Künstliche Intelligenz oder Raumfahrtforschung. Mit ihren Ideen und ihrem Engagement vertreten die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler Bremen auf höchstem Niveau und zeigen, welches Potenzial in der nächsten Generation von Forschenden steckt."
Insgesamt hatten mehr als 600 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven an den Regionalwettbewerben in Bremen-Mitte, Bremen-Nord und Bremerhaven teilgenommen und insgesamt 344 Projekte eingereicht. Der Landeswettbewerb fand Mitte März in Bremen statt. Die Landessiegerinnen und -sieger qualifizierten sich damit für den Bundeswettbewerb von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb.
Die Bremer Landessiegerinnen und Landessieger vertraten das Land Bremen anschließend beim 61. Bundeswettbewerb von Jugend forscht in Herzogenaurach. Dort präsentierten sie ihre Projekte gemeinsam mit den besten Nachwuchsforschenden aus ganz Deutschland und erzielten beachtliche Erfolge: Finja Kaesemeier wurde für ihre Forschungsarbeit im Bereich Geo- und Raumwissenschaften mit einem Sonderpreis ausgezeichnet, Jimmy-Lee Cibis und Daniel Hansel erreichten mit ihrem Projekt "fahrgasthelfer.de" den 5. Platz im Fachgebiet Arbeitswelt.
Die ausgezeichneten Projekte reichen von künstlicher Intelligenz im Straßenverkehr über klimaneutrale Brennstoffe und nachhaltige Materialien bis hin zu Anwendungen aus den Bereichen Biologie, Informatik und Raumfahrtforschung. Sie zeigen eindrucksvoll, wie engagiert und ideenreich sich junge Menschen mit den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft auseinandersetzen.
Die Landeskoordinatorin von Jugend forscht, Claudia Teschner, würdigte die Forschungsarbeiten: "Die vergangene Wettbewerbsrunde hat einmal mehr gezeigt, wie viel Kreativität, Neugier und Ausdauer in jungen Menschen steckt. Besonders beeindruckt hat mich die große Vielfalt, sowohl bei den Themen als auch bei den Teilnehmenden. Jugend forscht in Bremen lebt von einem starken Netzwerk aus Schule, Wissenschaft, Wirtschaft und vielen engagierten Menschen, die junge Talente unterstützen und ihnen ermöglichen, ihre Ideen Wirklichkeit werden zu lassen. Von rund 250 eingereichten Projekten im Land Bremen werden heute die Platzierten des Landeswettbewerbs in den sieben Fachgebieten noch einmal durch den Staatsrat besonders gewürdigt. Darauf bin ich als neue Landeswettbewerbsleitung besonders stolz. Gemeinsam schaffen wir Perspektiven für die Zukunft und genau diese Zukunft gestalten die Jungforschenden von heute bereits aktiv mit."
Den musikalischen Part des Empfangs übernahm das Duo Maya Anna Violette Bockenheimer & Juhan Oh, die im Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in diesem Jahr den ersten Platz in der Kategorie Kammermusik für Streichinstrumente belegten und damit Bremen im Bundewettbewerb vertraten. Dort erreichten die beiden Achtklässler den dritten Platz. Unter den mehr als 90 Gästen im Festsaal des Rathauses befand sich auch Hendrik Ridder, Bundessieger des Jahres 2023 aus Bremen.
Der Wettbewerb Jugend forscht gilt als Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Bremen gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Bundesländern gemessen an der Zahl der Teilnehmenden im Verhältnis zur Schülerzahl. Der Landeswettbewerb wurde 2026 erneut vom Patenunternehmen Airbus ausgerichtet, dessen Vertreter und Vertreterinnen ebenso wie zahlreiche weitere Gäste von Institutionen, Schulen und Partnerunternehmen ebenfalls am Empfang für die Jugendlichen teilnahmen.
Mit dem Empfang im Bremer Rathaus würdigt der Senat die besondere Bedeutung von Forschung, Innovation und wissenschaftlicher Neugier für die Zukunft des Landes Bremen und dankt zugleich den Schulen, Lehrkräften, Familien sowie den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern des Wettbewerbs.
Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin beim Senator für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de