Die Wirtschaft in Bremen ist 2025 spürbar gewachsen. Nach aktuellen Schätzungen des Statistischen Landesamtes legte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu 2024 um 1,4 Prozent zu. Deutschlandweit waren es dagegen nur 0,2 Prozent. Auch in absoluten Werten ist die Wirtschaftsleistung gestiegen: nominal um 4,2 Prozent auf 43 Milliarden Euro. Damit macht Bremen rund ein Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung aus.
Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt: "Bremen ist gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern Spitzenreiter beim Wirtschaftswachstum 2025. Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr. Die Zahlen zeigen: Bremens Wirtschaft ist robust und widerstandsfähig. Die Industrie hat nach den vorläufigen Zahlen des statistischen Landesamtes ihre Umsätze um 7,8 Prozent gesteigert, in den Bremischen Häfen ist der Umschlag deutlich gewachsen, mit plus 10,3 Prozent bei Containern und plus 5,4 Prozent beim Massen- und Stückgut. Zugleich ist die Zahl der Unternehmensinsolvenzen um 7,1 Prozent gesunken und die Beschäftigung ist stabil geblieben. Gleichzeitig wissen wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit, dass erste Schätzungen auch mal danebenliegen können. Insofern sind die aktuellen Zahlen eine gute und ermutigende Momentaufnahme, die mit fortschreitender Datenlage weiter präzisiert werden wird."
Das Produzierende Gewerbe ist insgesamt um 3,2 Prozent gewachsen, das Verarbeitende Gewerbe sogar um 5,4 Prozent – deutlich mehr als im Bund, wo beide Bereiche leicht im Minus lagen. Im Dienstleistungsbereich gab es in Bremen ein kleines Plus von 0,5 Prozent, ähnlich wie im Rest Deutschlands.
Auch pro Beschäftigtem hat sich etwas getan: Das BIP je erwerbstätiger Person ist nominal um 4 Prozent auf rund 96.400 Euro gestiegen. Preisbereinigt entspricht das einem Plus von 1,1 Prozent – ebenfalls mehr als im Bundesdurchschnitt.
Die Wachstumszahlen des Statistischen Landesamtes sind allerdings noch vorläufig. Frühere Werte wurden außerdem leicht korrigiert: Für 2024 wird jetzt ein kleines Minus von 0,5 Prozent ausgewiesen statt der ursprünglich geschätzten 1,0 Prozent.
Weitere Details und Tabellen gibt es im Statistikportal der Länder.
Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wht.bremen.de