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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

"Bestes Netz für Deutschland"

Senatorin Vogt unterzeichnet nationalen Schulterschluss für schnelleren Glasfaser- und Mobilfunkausbau

08.06.2026

Bund, alle 16 Bundesländer, kommunale Spitzenverbände und führende Telekommunikationsunternehmen haben am heutigen Montag (8. Juni 2026) in Berlin das Memorandum of Understanding (MoU) "Bestes Netz für Deutschland" unterzeichnet. Für Bremen hat Senatorin Kristina Vogt die Absichtserklärung mitgezeichnet. Das Wirtschaftsressort begrüßt die Vereinbarung als wichtiges Signal für eine koordinierte und messbar gesteuerte Entwicklung digitaler Infrastrukturen in ganz Deutschland.

Die Telekommunikationsbranche hat im Rahmen des MoU-Prozesses erhebliche Investitionen angekündigt: Allein 2026 sind 8,5 Milliarden Euro für den Glasfaserausbau vorgesehen. Damit sollen bundesweit rund 5,7 Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt werden. Für den Mobilfunkausbau sind 2026 zusätzlich 2,4 Milliarden Euro eingeplant. Auch für 2027 und 2028 sind bereits heute Milliardeninvestitionen absehbar.

Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: "Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und gleichwertige Lebensverhältnisse, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Wir schaffen einen verbindlichen Rahmen für das koordinierte Vorgehen aller Akteure: mit klaren Zielen, messbaren Kennzahlen und gemeinsamer Verantwortung. Bremen wird durch beschleunigte Genehmigungsverfahren, den konsequenten Einsatz digitaler Verwaltungsprozesse und die enge Zusammenarbeit mit den ausbauwilligen Unternehmen vor Ort seinen Teil dazu beitragen."

Das MoU legt klare Verantwortlichkeiten fest: Die Länder bekennen sich dazu, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, digitale Verfahren einzusetzen und den geförderten Gigabitausbau im Rahmen ihrer haushalterischen Möglichkeiten zu kofinanzieren. Fortschritte werden über handlungsleitende Kennzahlen (KPIs), etwa zu Ausbaustand, Genehmigungsdauern und Investitionshöhen, halbjährlich transparent ausgewertet.

Hintergrund: Bundesweit verfügen inzwischen rund 49 Prozent der Haushalte über einen Glasfaseranschluss. Bremen nimmt dabei eine Spitzenposition ein: 86,1 Prozent der Bremer Haushalte sind bereits mit Glasfaser versorgt, auch bei der Gigabitversorgung insgesamt liegt Bremen mit 97,9 Prozent auf Platz eins aller Bundesländer. Das MoU soll nun verlässliche Rahmenbedingungen schaffen, damit der Ausbau auch in den verbleibenden Gebieten konsequent weitergeführt wird.

Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wht.bremen.de

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