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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Bremen wirbt in Brüssel für ein starkes Soziales Europa

Delegation der Senatorin für Arbeit und Soziales zu Besuch bei europäischen Institutionen

05.06.2026

Im Rahmen einer Delegationsreise hat die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration europäische Institutionen in Brüssel besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs standen Fragen der Armutsbekämpfung, der Zukunft der Arbeitswelt, der Integration sowie die Stärkung des Sozialen Europas. Zum Abschluss der dreitägigen Reise besuchte die Delegation heute (5. Juni 2026) den Rat der Europäischen Union sowie die Ständige Vertretung Deutschlands bei der EU.

Senatorin Dr. Claudia Schilling: "Die Europäische Kommission hat mit ihrem Sozialpaket Anfang Mai wichtige Impulse gesetzt. Europa bietet uns die Chance, voneinander zu lernen, innovative Wege zu gehen und unsere Arbeit weiterzuentwickeln. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit zeigt sich, wie wichtig ein starkes Soziales Europa ist."

Die Delegation des Arbeits- und Sozialressorts mit Senatorin Dr. Claudia Schilling (3.v.l.) beim Besuch in Brüssel.
Die Delegation des Arbeits- und Sozialressorts mit Senatorin Dr. Claudia Schilling (3.v.l.) beim Besuch in Brüssel. Foto: Sozialressort

Im Europäischen Parlament sprachen Senatorin Dr. Schilling, Staatsrätin Kirsten Kreuzer (Soziales, Jugend und Integration) und Staatsrat Dr. Gunnar Isenberg (Arbeit) sowie Abteilungsleiterinnen und -leiter mit den Europaabgeordneten Birgit Sippel und Gaby Bischoff über Migrations-, Grundrechts-, Sozial- und Arbeitspolitik. Im Fokus standen dabei auch die Bremer Themen. Senatorin Dr. Schilling: "Wir haben die Armutsbekämpfung bewusst als roten Faden unserer Reise gewählt. Insbesondere Kinderarmut ist ein Thema, das uns in Bremen umtreibt. Mit unseren Präventionsketten arbeiten wir daran, den Kreislauf von Armut nachhaltig zu durchbrechen. Der Austausch mit unseren europäischen Partnerinnen und Partnern liefert dafür wichtige Impulse."

Gespräche mit EU-Kommission und Think-Tank

Weitere Themen, die für das Bundesland Bremen hohe Bedeutung haben, diskutierte die Delegation auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission. Bei Gesprächen mit Verantwortlichen der Generaldirektionen Beschäftigung sowie Migration und Inneres standen die europäische Kohäsionspolitik, die Zukunft des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), die Europäische Kindergarantie, die Modernisierung sozialer Sicherungssysteme, die Zukunft der Arbeit sowie Migration und Integration auf der Agenda.

Zum Auftakt der Reise hatte sich die Delegation mit dem European Policy Centre (EPC) und dessen Direktor und Chefökonomen Fabian Zuleeg über die Auswirkungen multipler Krisen auf die Demokratie, die Zukunft der Europäischen Union und die Transformation der Arbeitswelt ausgetauscht. Angesichts zunehmender Polarisierung und politischer Verschiebungen ging es auch um die Frage, wie demokratische Mehrheiten und die Handlungsfähigkeit Europas gesichert werden können. "Die Europäische Union hat uns Stabilität, Frieden und Grundrechte gesichert. Deshalb lohnt es sich, für ihre Weiterentwicklung einzutreten.", sagte Senatorin Dr. Claudia Schilling. "Dafür müssen wir die Menschen mitnehmen, offen über Herausforderungen sprechen und gleichzeitig eine positive Vorstellung davon vermitteln, wie ein solidarisches und demokratisches Europa der Zukunft aussehen kann."

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Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de

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