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Senat investiert in Schutzkonzept für Kitas

Landesregierung stellt für erforderliche Umbauten über halbe Million Euro bereit

26.05.2026

Damit Kinder in Kitas vor Gefährdungen und Grenzverletzungen wirksam geschützt sind, müssen auch die baulichen Rahmenbedingungen stimmen. Hierzu zählen insbesondere gute Sichtbeziehungen, kontrollierte Zugänge oder auch sichere Wickelmöglichkeiten. Kurzum: Die Räume müssen offen und einsehbar gestaltet sein, damit mögliche Gefährdungssituationen frühzeitig erkannt werden können. In zehn Kitas werden für die Umsetzung des Schutzkonzeptes unter anderem die Wickelräume umgerüstet, die Schließzylinder in pädagogisch genutzten Räumen ausgetauscht und Glasausschnitte in Türen für bessere Sichtbeziehungen umgesetzt. Für die Umsetzung der Maßnahmen hat der Senat heute (26. Mai 2026) Mittel in Höhe von insgesamt 560.000 Euro aus dem Investitionssofortprogramm beschlossen.

Bildungssenator Mark Rackles: "Kinder brauchen Orte, an denen sie sich sicher und geborgen fühlen. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir mit diesen Mitteln wichtige Maßnahmen des Schutzkonzeptes von KiTa Bremen in zehn Einrichtungen umsetzen können. Wenn Kitas so gestaltet sind, dass Kinder geschützt aufwachsen, ist das eine wichtige Grundlage dafür, dass Kinder sich gesund entwickeln und Familien Vertrauen in frühkindliche Bildung gewinnen können."

Finanzsenator Björn Fecker: "Familien müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in Kitas vor Gefährdungen geschützt sind. Deshalb investieren wir in ein sicheres Umfeld. Das ist gut investiertes Geld, damit Kinder sicher und behütet aufwachsen können."

Die Maßnahmen werden in den Kitas an der Curiestraße, Mühlheimer Straße, Robinsbalje, Schwarzer Weg, Zeppelinstraße, Kinderhafen, Augsburger Straße, Kornstraße, Reepschläger Straße und Stichnathstraße umgesetzt. Die Umbauten erfolgen nach der Planungsphase im zweiten und dritten Quartal 2027. Während einige Maßnahmen im laufenden Betrieb realisiert werden können, werden die Wickelräume während der Schließzeiten im Sommer 2027 umgerüstet.

Gespeist wird das Investitionssofortprogramm des Landes Bremen aus Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes. Daraus stehen dem Land Bremen in den kommenden Jahren insgesamt 941 Millionen Euro zur Verfügung. Das Investitionssofortprogramm für die Jahre 2026/27 hat einen finanziellen Umfang von rund 382 Millionen Euro (inklusive Bremerhaven-Anteil). Darin sind Maßnahmen enthalten, die im Sinne einer konjunkturellen Soforthilfe schnell umgesetzt werden können.

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