Ratgeber "Älter werden in Bremen" 2026/2027 ab sofort erhältlich
30.03.2026Wie sich ältere Bremerinnen und Bremer zu verschiedenen Themen beraten lassen können, wie sie eine passende Wohnung finden oder ihre eigene seniorengerecht umrüsten können, wo es Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement gibt oder welche Sportangebote fit halten: Diese und noch viel mehr Informationen für ältere Menschen und ihre Angehörigen bietet auf 120 Seiten die neue Ausgabe 2026/2027 des kostenlosen Ratgebers "Älter werden in Bremen".
Der Ratgeber wird einmal im Jahr aktualisiert herausgegeben und enthält elf Kapitel unter anderem zu den Themen Bildung, Hobby und Reisen, Ernährung und Gesundheit, Finanzen, Vorsorge und Leistungen bei Pflegebedürftigkeit. Aufgrund der großen Nachfrage erscheint "Älter werden in Bremen" erstmals mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren.
Ebenfalls enthalten sind Informationen zu den neuen Bremer Hausbesuchen durch Fachkräfte. Dieses Informationsangebot der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration existiert seit Januar und soll Seniorinnen und Senioren dabei helfen, möglichst lange selbstbestimmt und aktiv zu bleiben.
Sozialsenatorin Dr. Claudia Schilling: "Das Älterwerden bringt viele Fragen und Herausforderungen mit sich, aber auch Chancen, aktiv zu bleiben und Gemeinschaft zu erleben. Bremen bietet eine große Vielfalt an Begegnungsorten, Beratungsangeboten und Wohnformen. Niemand muss alleine bleiben. Mit dem neuen Ratgeber ‚Älter werden in Bremen‘ möchten wir Seniorinnen und Senioren, aber auch ihren Angehörigen, einen verlässlichen Überblick über Unterstützung, Freizeitmöglichkeiten und Hilfsangebote geben."
Ein Schwerpunkt der Broschüre liegt auf dem Thema Wohnen. Sie enthält Informationen über das vielfältige Angebot an Wohnformen und Dienstleistungen. Ein kommentiertes Wohnstättenverzeichnis bietet zudem einen ersten Überblick über die bestehenden Pflegeeinrichtungen und Service-Wohnangebote.
Özlem Ünsal, Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung: "Unser Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren in Bremen eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dafür schaffen wir barrierefreie und bezahlbare Wohnangebote in vertrauter Umgebung und investieren in einen gut erreichbaren, barrierefreien Nahverkehr. Senioren-Wohngemeinschaften unterstützen wir, weil sie Einsamkeit vorbeugen und den Zugang zu Pflege- und Betreuungsangeboten erleichtern. Gemeinsam mit allen beteiligten Institutionen setzt sich der Senat dafür ein, dass ein selbstbestimmtes Leben im Alter möglich bleibt."
"Älter werden in Bremen" richtet sich nicht nur an die älteren Bremerinnen und Bremer selbst. Auch Angehörige finden Kontaktdaten von Ansprechpersonen und Informationen unter anderem zu Pflegeleistungen, Pflegeanbietern oder Pflegeberatungsangeboten.
Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: "Das Thema Pflege rückt immer mehr in den Blickpunkt. Fast alle der etwa 40.000 Pflegebedürftigen in der Stadt Bremen haben mehrere Angehörige, die ihnen helfen. Deshalb ist diese Broschüre ist ein sehr wichtiger Wegweiser zu den richtigen Adressen und Ansprechpersonen. Gute Pflege braucht Beratung. Daher möchte Ihnen Mut machen: Fragen Sie nach – gerade bei Themen der Pflege gibt es viele Unterstützungsmöglichkeiten."
Der Ratgeber liegt ab sofort an vielen öffentlichen Stellen aus, zum Beispiel im Rathaus, bei den Ortsämtern, Dienstleistungszentren, Begegnungszentren und Pflegestützpunkten sowie in den Stadtbibliotheken. Außerdem kann er von der Internetseite der Senatorin für Soziales heruntergeladen werden. Herausgegeben wird er gemeinsam von der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, der Senioren-Vertretung in der Stadtgemeinde Bremen sowie dem Seniorenbüro. Druck, Verbreitung und redaktionelle Bearbeitung verantwortet der Kellner-Verlag, bei dem auch das Copyright liegt.
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