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Senatskanzlei

Demokratie ist Teamarbeit

Jugend im Bundesrat 2026: 90 Jugendliche aus Bremen und Bremerhaven übernehmen die Länderbänke

25.02.2026

Am 24. und 25. Februar 2026 hieß es im Bundesrat in Berlin wieder: Politik hautnah erleben. Beim Planspiel "Jugend im Bundesrat" (JiB) schlüpften rund 90 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven in die Rolle von Landespolitikerinnen und Landespolitikern. Für zwei Tage berieten und beschlossen sie am authentischen Ort eigene Gesetzesvorlagen – direkt im Plenarsaal in der Leipziger Straße.


Die Jugendlichen aus Bremen und Bremerhaven nahmen den Sitzungssaal des Bundesrates ein und simulierten dort zwei Tage lang eine Plenarsitzung. Foto: Bundesrat | Sascha Radke
Die Jugendlichen aus Bremen und Bremerhaven nahmen den Sitzungssaal des Bundesrates ein und simulierten dort zwei Tage lang eine Plenarsitzung. Foto: Bundesrat | Sascha Radke

Die Ausschreibung der Bevollmächtigten der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa in Zusammenarbeit mit dem Senator für Kinder und Bildung stieß auf außerordentlich großes Interesse. Innerhalb eines Monats reichten zahlreiche Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen ihre Motivationsschreiben ein – deutlich mehr Bewerbungen, als Teilnahmeplätze zur Verfügung standen.

Die Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning: "Das große Interesse zeigt, wie stark das politische Engagement und die Neugier junger Menschen in unserem Land sind. 'Jugend im Bundesrat' eröffnet die Möglichkeit, demokratische Prozesse unmittelbar zu erleben und selbst mitzugestalten. Ich bin sehr beeindruckt, von dem Engagement und den Ergebnissen der Jugendlichen, man merkt ganz klar: Demokratie ist Teamarbeit."

Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte die Jugendlichen via Videoschalte. Foto: Bundesrat | Sascha Radke
Bürgermeister Andreas Bovenschulte begrüßte die Jugendlichen via Videoschalte. Foto: Bundesrat | Sascha Radke

Zwei Tage gelebte Demokratie

Ab dem 24. Februar 2026 tauchten die Jugendlichen tief in das parlamentarische Geschehen ein. In Ausschüssen, simulierten Landesregierungen und im Plenum diskutierten sie aktuelle Gesetzentwürfe und entwickelten eigene Positionen. Diskussionsrunden mit Mitgliedern des Bundesrates ermöglichten zudem einen direkten Austausch über politische Praxis und Erfahrungen.

Ein eigenes Presseteam der Teilnehmenden hat eine politische Talkshow sowie eine News-Show gestaltet. Den Höhepunkt bildete heute die abschließende Bundesratssitzung im Plenarsaal, in der über die erarbeiteten Anträge abgestimmt wurde. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich unter anderem mit dem Tatbestand der sexuellen Belästigung ("Catcalling") und der aktuellen Mietrechtssituation in Deutschland.

Am Abend des 24. Februar 2026 lud Staatsrätin Böhning zu einem Empfang in die Berliner Vertretung des Landes Bremen ein. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich persönlich mit der Bevollmächtigten auszutauschen, ihre Eindrücke zu schildern und die Arbeit der Landesvertretung Bremen in Berlin kennen zu lernen.

Die Bremer Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning, im Gespräch mit den Teilnehmenden an Jugend im Bundesrat. Foto: Bundesrat | Sascha Radke
Die Bremer Bevollmächtigte beim Bund und für Europa, Staatsrätin Nancy Böhning, im Gespräch mit den Teilnehmenden an "Jugend im Bundesrat". Foto: Bundesrat | Sascha Radke

Starke Beteiligung aus dem Land Bremen
In diesem Jahr nahmen Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Ossietzky-Oberschule Bremerhaven, des Gymnasiums Horn, der Oberschule Findorff, des Gymnasiums an der Hamburgerstraße, der Oberschule Lesum sowie eine Schülerin der St.-Johann-Schule Bremen teil.

"Jugend im Bundesrat" fand 2026 bereits zum 17. Mal statt. Einmal jährlich lädt der Bundesrat Schülerinnen und Schüler aus dem Land ein, das die Bundesratspräsidentschaft innehat, um das Gesetzgebungsverfahren realitätsnah nachzustellen.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Fotos: Bundesrat | Sascha Radke

Ansprechpartner für die Medien:
Veit Swoboda, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei der Bevollmächtigten der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa, Tel.: (030) 26930-34950, E-Mail: veit.swoboda@lvhb.bremen.de