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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Erhebliche Winterschäden an Bremer Straßen

Zwischenbilanz des Amts für Straßen und Verkehr

20.02.2026

Noch ist der vergleichsweise strenge Winter nicht vorbei, doch schon jetzt ist klar: Im Straßennetz der Stadt Bremen sind durch die Witterung erhebliche Schäden entstanden. Das Amt für Straßen und Verkehr (ASV) stellt in den ersten Wochen 2026 mehr als doppelt so viele Schäden fest als in den vergleichbaren Zeiträumen der letzten fünf Jahre. Allerdings ist die Schadenserfassung noch nicht abgeschlossen.

Ein Beispiel für die aktuelle Situation am Osterdeich Ecke Sielwall.
Ein Beispiel für die aktuelle Situation am Osterdeich Ecke Sielwall. Foto: ASV

Ursache für das größere Ausmaß der Winterschäden sind insbesondere die zahlreichen Frost- und Tauwechsel, die die Fahrbahnbeläge stark beansprucht haben. Anders als in vielen Vorjahren sind dabei nicht nur bereits vorgeschädigte Bereiche betroffen. Auch zuvor intakte Straßenabschnitte weisen nun Schäden auf. Diese Entwicklung stellt die zuständigen Stellen vor besondere Herausforderungen – eine Situation, die derzeit nicht nur Bremen betrifft, sondern vielerorts zu beobachten ist.

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, werden tiefe Schlaglöcher umgehend verfüllt. Diese Maßnahmen dienen zunächst der schnellen Gefahrenabwehr und stellen noch keine nachhaltige Instandsetzung dar. Parallel dazu verschafft sich die zuständige Fachabteilung aktuell einen umfassenden Überblick über das gesamte Schadensausmaß im Stadtgebiet. Grundsätzlich wird angestrebt, durch großflächigere Deckensanierungen nachhaltigere Lösungen für die betroffenen Abschnitte zu erzielen. Inwieweit dies in welchen Umfang möglich ist, muss unter Berücksichtigung vielen Faktoren, wie zum Beispiel notwendige Haushaltsmittel, personelle Kapazitäten für Aufnahme und Bauvorbereitung und -begleitung, Verfügbarkeit der Baufirmen und auch die Dauer der Verkehrsbeeinträchtigungen geprüft und abgewogen werden.

Nach derzeitigem Stand ist davon auszugehen, dass für die dauerhafte Beseitigung der Schäden stellenweise Straßensperrungen erforderlich sein werden. Ziel ist es, die notwendigen Arbeiten zügig und koordiniert durchzuführen, um die Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmende so gering wie möglich zu halten.

Die vollständige Behebung der Winterschäden wird voraussichtlich mehrere Monate in Anspruch nehmen.

Weiterführende Informationen zum Thema und den damit verknüpften Aufgaben des Amts für Straßen und Verkehr erhalten Sie hier:

Informationen zu Schlaglöchern: www.asv.bremen.de/verkehrsthemen

Informationen zu den regelmäßigen Straßenkontrollen: www.asv.bremen.de/aktuelles

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: ASV
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Ansprechpersonen für die Medien:

  • Aygün Kilincsoy, Pressesprecher bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Tel.: (0421) 361 - 6012, E-Mail: ayguen.kilincsoy@bau.bremen.de
  • Andrea Voth, Pressesprecherin des Amt für Straßen und Verkehr, Tel.: (0421) 361- 9586, E-Mail: andrea.voth@asv.bremen.de