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Der Senator für Kinder und Bildung

"Aktiv und sicher zur Schule - Wer selber geht, der ist schon groß"

18.02.2026

Elterntaxis adé: Das Kinder- und Bildungsressort feierte am heutigen Mittwoch (18. Februar 2026) Grundschulen, die im Rahmen der Aktion "Aktiv und sicher zur Schule" besonders erfolgreich dafür geworben haben, dass Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder Roller in die Schule kommen. Für ihr Engagement überreichte Senator Mark Rackles den Schulen in der Grundschule an der Stader Straße Sachpreise wie Verkehrsspiele und Materialien für einen Fahrradparcours auf dem Schulhof – und zeigte damit, dass jeder Schritt zählt.

Senator Mark Rackles und Verena Nölle vom Verein Aber sicher! übergeben Preise an Kinder, die aufs Eltern- Taxi verzichten.
Senator Mark Rackles und Verena Nölle vom Verein „Aber sicher!“ übergeben Preise an Kinder, die aufs Eltern- Taxi verzichten. Foto: Michael Schnelle/SKB

"Wer zu Fuß, mit dem Rad oder Roller zur Schule kommt, ist wacher und konzentrierter. Auf dem Weg entdecken die Kinder ihre Nachbarschaft, treffen Freundinnen und Freunde und erleben vielleicht ihr erstes kleines Abenteuer des Tages. Weniger Elterntaxis heißt außerdem: weniger Verkehr, sauberere Luft und mehr Sicherheit", betonte der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles.

In diesem Schuljahr standen die Wochen wieder unter dem Motto "Wer selber geht, der ist schon groß!". Selbstständig zur Schule zu kommen, ist heute nicht mehr selbstverständlich. So kamen 1990 noch 93 Prozent der Kinder selbstständig zur Schule. Heute sind es nur noch 72 bis 77 Prozent (ADAC Studie 2025).

Diesem Trend wollen der Arbeitskreis "Aktiv und sicher zur Schule" und der Senator für Kinder und Bildung mit der Aktion entgegenwirken. Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bis vor das Schultor bringen, wollen ihren Kindern helfen. Dabei denken sie aber oft nicht an die Kinder, die allein zur Schule gehen. Vielen Elterntaxis stören den Verkehr, sorgen für Stress vor der Schule und können sogar Unfälle verursachen.

Daher haben der Arbeitskreis "Aber sicher!" und die Behörde im ersten Schulhalbjahr wieder alle Bremer Grundschulen aufgerufen, ihre Schüler:innen zu motivieren, zu Fuß, mit dem Tretroller, dem Fahrrad oder mit Bus und Bahn zur Schule zu kommen.

18 Grundschulen in der Stadt Bremen sind am Mittwoch ausgezeichnet worden. Folgende Grundschulen beteiligen sich an der Aktion:

  • Düsseldorfer Straße
  • Schmidtstraße
  • Stader Straße
  • Oberneuland
  • Burgdamm
  • Oslebshausen
  • Buntentor
  • Arbergen
  • Kirchhuchting
  • Borchshöhe
  • Bunnsackerweg
  • Paul Singer Straße
  • Philipp- Reis
  • Osterholz
  • Walliser Straße
  • St. Antonius
  • Robinsbalje
  • Sodenmatt

Wie in den vergangenen Jahren werden wir die Fahrradausbildung weiterhin an den Grundschulen fördern und vergeben Schulfahrräder, die an Bremer Grundschulen zum Einsatz kommen. Alle Kinder sollen möglichst ein Fahrrad an der Schule zum Üben haben, wenn der Fahrradführerschein in Klasse 3 oder 4 ansteht. Ebenfalls werden ABUS Helme, Verkehrsspiele und Körbe voll Material verteilt, mit denen sich auf dem Schulhof ein Fahrradparcours aufbauen lässt.

Weitere Informationen unter: www.aber-sicher-bremen.de

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Michael Schnelle/SKB
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Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin beim Senator für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de