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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Senatorin für Soziales unterstützt Ehrenamtsprojekte zur Integration mit 85.000 Euro

Anträge werden bis Ende April entgegengenommen

30.03.2023

Um die Integration von Geflüchteten mit ehrenamtlichem Engagement zu unterstützen, stellt die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport 85.000 Euro für kleine und niedrigschwellige Projekte zur Verfügung. Das Geld können ehrenamtliche Projekte beantragen, auch wenn sie nicht an Institutionen angebunden sind. Dazu gehören Willkommens-Initiativen, Migrantenorganisationen, Vereine, Unterstützerkreise, religiöse Gemeinschaften oder auch Einzelpersonen. Geförderte Projekte sollen Geflüchteten den Weg zu Integration und Teilhabe erleichtern und dazu beitragen, dass Zugewanderte Begegnung und Gemeinschaft erleben, zum Beispiel in Sprachcafés, beim Erkunden der Stadt, beim gemeinsamen Theaterspielen, Musizieren oder auf Radtouren. In diesem Jahr werden bis zu 2.000 Euro pro Projekt bewilligt.

"Wir haben im vergangenen Jahr so viele Menschen aufgenommen wie seit 2015 nicht mehr", sagte Senatorin Stahmann, "hauptsächlich aus der Ukraine, Syrien und Afghanistan, aber auch aus dem Iran und der Türkei. Damit sie sich in Bremen gut einleben können, müssen Sie die Chance haben, anderen Bremerinnen und Bremern zu begegnen. Die gegenseitige Begegnung schafft Zugänge zu unserer Gesellschaft und ist gleichzeitig ein wichtiger Beitrag, damit Vorurteile abgebaut werden oder gar nicht erst aufkommen."

Senatorin Stahmann ermunterte vor allem kleine, nicht formell organisierte Nachbarschaften oder Einzelpersonen, kleine Projekte zu planen und dafür Fördermittel zu beantragen. "Das Antragsverfahren ist absichtlich sehr unkompliziert gehalten, es soll nicht abschrecken, sondern ermuntern.

"In diesem Jahr setzen wir drei Förderschwerpunkte", sagte Bremens Migrations-und Integrationsbeauftragte, Nadezhda Milanova: "Wir fördern besonders Projekte, bei denen Menschen ihre Sprachkenntnisse verbessern können, Projekte, die Menschen stärken oder deren Zielgruppe besonders vulnerable Gruppen sind, wie zum Beispiel Frauen, Kinder oder ältere Menschen." Der Fonds sei aber immer offen für neue Ideen und innovative Ansätze. "Wichtig ist uns, dass sich in den Projekten Menschen freiwillig engagieren, und das nicht nur einmalig. Sie können so zu Ansprechpartnern für die geflüchteten Menschen werden."

Die Umsetzung des "Stadtteilfonds Geflüchtete" obliegt dem Referat Integrationspolitik bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. Die Anträge und Anfragen werden bis 28. April per Mail unter intergration@soziales.bremen.de entgegengenommen oder bei Dana-Maria Just, Telefon: (0421) 361- 17135 und Regine Köber, Telefon: (0421) 361- 61746. Weitere Informationen sind unter www.soziales.bremen.de/integration/stadtteilfonds-60616 zu finden.

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Bernd Schneider, Pressesprecher bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Tel.: (0421) 361-64152, E-Mail: bernd.schneider@soziales.bremen.de