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  • "Wohnen in Nachbarschaften" wird bis 2019 unverändert fortgeschreiben

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

"Wohnen in Nachbarschaften" wird bis 2019 unverändert fortgeschreiben

Senatorin Stahmann: WiN ist unentbehrlich für die soziale Entwicklung in den Quartieren

08.12.2016

Das Programm "Wohnen in Nachbarschaften" kann in einer vierten Förderperiode zunächst unverändert fortgeführt werden. Einen entsprechenden Beschluss hat die Deputation für Soziales, Jugend und Integration heute (8. Dezember 2016) gefasst. Die erforderlichen Finanzmittel in Höhe von 1,75 Millionen Euro sind in den Haushalt 2017 bereits eingestellt. Im noch zu beschließenden Doppelhaushalt 2018/2019 soll das Geld mit dem jetzigen Beschluss schon jetzt vorrangig abgesichert werden. "Das Programm 'Wohnen in Nachbarschaften' leistet mit wenig Geld einen unermesslichen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in den Quartieren", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. "WiN stärkt die sozialen und kulturellen Angebote vor Ort und ist längst unentbehrlich für die soziale Entwicklung in den Quartieren. Zur Fortsetzung gibt es keine Alternative."

Nach dieser Entscheidung werden die Gebiete bis 2019 unverändert weiter gefördert wie in der dritten jeweils sechsjährigen Förderperiode (2010 bis 2016). Das bedeutet eine Förderung von 150.000 Euro für Gröpelingen, Neue Vahr, Tenever, Kattenturm, Huchting, Lüssum-Bockhorn, Hemelingen und das Schweizer Viertel. Die Programmgebiete Huckelriede, Oslebshausen und Grohn werden nach wie vor mit 75.000 Euro gefördert, Marßel und das Alte Zentrum Blumenthal mit 20.000 und Blockdiek mit 55.000 Euro.

Im Jahr 2019 soll das Programm auf seine Grundlagen hin neu bewertet werden. Erst dann wären Veränderungen hinsichtlich der ausgewählten Quartiere beziehungsweise der jeweiligen Fördersummen im Rahmen des Gesamtbudgets möglich.

Die Angebote in den WiN-Gebieten sind unterschiedlich und auf die jeweiligen Bedarfe vor Ort zugeschnitten. So gibt es Kooperationen mit Museen und Ateliers, Sporteinrichtungen, Arbeits- und Ausbildungsplätze für Langzeitarbeitslose im Mehrgenerationenhaus oder Mütterzentrum, Filmprojekte, Beratungsangegbote für Familien oder Begenungs-Cafés. Eine zentrale Rolle bei WiN spielen die Quartiersmanager.