Award kürt innovative und kreative Ideen einer wachsenden Branche
13.05.2026Im Bremer Forschungs- und Technologiezentrum Ecomat wurde zum dritten Mal der Bre3D-Award verliehen. Die Auszeichnung würdigt herausragende Praxisbeispiele aus Forschung und Industrie sowie innovative Ideen und Visionen rund um den 3D-Druck. Eine Fachjury wählte aus 23 Einsendungen die besten Beiträge in sechs Kategorien aus. Ausgelobt wurde der Wettbewerb von der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Freien Hansestadt Bremen gemeinsam mit der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH.
Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: "3D-Druck gehört in Bremen längst zur modernen Industrie. Die Technologie macht Entwicklung schneller und ermöglicht maßgeschneiderte, leichte Bauteile für die Luft- und Raumfahrt, etwa bei Tragflächenverstärkungen, Triebwerkskomponenten oder Werkzeugen für die Montage. In Bremen ziehen Forschung und Wirtschaft an einem Strang und sorgen damit auch über Europa hinaus für Aufmerksamkeit. Der Bre3D-Award zeigt, was hier möglich ist, bringt neue Partner zusammen und gibt frische Impulse für Innovation."
Die eingereichten Projekte reichen von Forschungsansätzen zu neuen Materialien, Strukturen und Druckprozessen, über konkrete Industrieanwendungen bis hin zu praktischen und gestalterischen Alltagsprodukten. Dazu zählt beispielsweise ein neu entwickelter, leichterer Schließmechanismus für Gepäckabteile in Flugzeugkabinen oder ein Prozess, um Fehlstellen beim Metall-3D-Druck zu minimieren. Zudem verzeichnete der Wettbewerb eine wachsende Zahl an Beiträgen aus dem Bereich Pädagogik und Ausbildung.
"Dass sich immer mehr Ausbildungseinrichtungen beteiligen, zeigt das große Potenzial für die Fachkräftesicherung und die Zukunftsfähigkeit des Standorts Bremen", so die Senatorin weiter.
"Die große Bandbreite der eingereichten Projekte zeigt, dass sich der 3D-Druck als vielseitige Fertigungstechnologie etabliert hat. Ingenieur:innen, Kreative und Entwickler:innen nutzen die Möglichkeiten der Additiven Fertigung gleichermaßen. Gleichzeitig entstehen in Bremen kontinuierlich technologische Weiterentwicklungen, die neue Anwendungen ermöglichen. So stärkt der Standort seine Innovationskraft und bleibt attraktiv für Unternehmen und Fachkräfte", so Andreas Heyer, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH.
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