In der Nacht zum Sonntag ist es in der Überseestadt zu einem Brandanschlag auf das Schulungszentrum des Bremer Unternehmens Kaefer gekommen. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge sowie Teile des Gebäudes beschädigt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Der Sachschaden ist erheblich.
Im Internet wurde inzwischen ein Schreiben veröffentlicht, in dem Unbekannte die Tat politisch motiviert für sich reklamieren. Die Sicherheitsbehörden prüfen die Hintergründe und werten das Bekennerschreiben derzeit als authentisch; die Ermittlungen dauern an.
Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt: "Der Brandanschlag auf das Schulungszentrum von Kaefer ist nichts anderes als ein krimineller Akt, den ich auf das Schärfste verurteile. Nach derzeitiger Einschätzung der Polizei wird das Bekennerschreiben als authentisch eingestuft. Um das klar zu sagen: Sachbeschädigung und Brandstiftung sind keine Mittel politischer Auseinandersetzung. Die Täter stellen sich außerhalb unseres demokratischen Gemeinwesens. Kaefer ist ein international tätiges Bremer Unternehmen und ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Stadt. Angriffe auf Betriebe treffen nicht abstrakte Strukturen, sondern gefährden die Sicherheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern."
Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wht.bremen.de