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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Top modern und grün: So sehen Bremens Recycling-Stationen der Zukunft aus

Die Bremer Stadtreinigung (DBS) setzt beim Entwicklungsplan auf Erweiterung des Leistungsspektrums, Erhalt der Standorte und mehr Service für Bremerinnen und Bremer

25.11.2020

Pressemitteilung Die Bremer Stadtreinigung:

Die Recycling-Stationen sind ein elementarer Bestandteil der funktionierenden Abfallwirtschaft in Bremen. Im Zuge der Neugründung hat DBS im Jahr 2018 Recycling-Stationen von verschiedenen Betreibern übernommen. Heute befinden sich 15 Recycling-Stationen im Betrieb von DBS. Die Standorte unterscheiden sich in Größe, baulichem Zustand und Entwicklungspotenzial ganz erheblich. Mit der Zielsetzung die Abfallentsorgung über das sogenannte "Bringsystem" wirtschaftlich, bürgerfreundlich und umweltverträglich zu entwickeln, sind verschiedene Alternativen betrachtet worden. Auf Basis einer Analyse der Trends von Wertstoffhöfen in den 30 größten deutschen Städten und des Vergleichs der Alternativen ist ein Entwicklungsplan für die Bremer Recycling-Stationen bis zum Jahre 2024 entstanden.

"Der Entwicklungsplan 2024 steht im Zeichen einer modernen Kreislauf- und Abfallwirtschaft, bietet allen Bremerinnen und Bremer ein verbessertes und kundenfreundlicheres Leistungsangebot und schafft verbesserte Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden", fassen die Vorstände von DBS, Daniela Enslein und Insa Nanninga, das Vorhaben zusammen.

Die Kernpunkte des Entwicklungsplans

Alle 15 Standorte bleiben bestehen, als neuer Standort wird im Bremer Osten die Recycling-Station Osterholz hinzukommen.

DBS investiert in größerem Umfang in neun Standorte in Bremen – die übergreifenden Ziele sind dabei:

  • Ausbau zum Vollsortimenter: Annahme aller Abfallfraktionen
  • Eingangskontrolle zur Herkunft der Abfälle, Menge und der korrekten Entsorgung
  • Verkürzter Aufenthalt und Zeitgewinn für die Kundinnen und Kunden durch optimierte Verkehrsführung
  • Keine Wartezeiten und Staubildung durch Trennung der Kunden- und Containerlogistik
  • Verbesserter Service durch nach hinten verschobene Öffnungszeiten an einem Werktag bis 19:00 Uhr sowie eine Verlängerung an den Samstagen bis 14:00 Uhr
  • Ergonomische Abgabe von Abfällen
  • Verbesserte Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden
  • Verringerung von CO2- Belastung durch Reduzierung von Containertransporten

Sieben Standorte werden zu Grün-Stationen entwickelt. Kernpunkt der Entwicklung ist die Spezialisierung auf Grünabfall mit saisonalem Betrieb von März bis November.

"Das neue Konzept ist ein gut abgewogener Lösungsvorschlag. Alle dezentralen Entsorgungsmöglichkeiten in den Stadtteilen bleiben den Bremerinnen und Bremer erhalten. Zudem schafft der Entwicklungsplan 2024 dank der umfangreichen Investitionen einen neuen Standard in der städtischen Wertstoffentsorgung, von dem alle Bremerinnen und Bremer profitieren. So werden wir auch unserer Verantwortung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gerecht und leisten zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz", sagt Dr. Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau.

Eine Übersicht: Die 16 Recycling-Stationen im Jahr 2024

Zwei neue, top-moderne Recycling-Center
Ganz neue Standards für die Abfallentsorgung in Bremen werden zukünftig mit zwei Recycling-Centern gesetzt. Sie entstehen voraussichtlich am Standort in Hulsberg und mit dem neuen Standort in Osterholz. Der Neubau des Standortes soll bereits zu Anfang des kommenden Jahres beginnen. Die Standorte ermöglichen nach entsprechenden Investitionen die Abgabe aller Abfallarten und eine ergonomische Befüllung der Container von oben. Die Recycling-Center sind außerdem überdacht und damit vor Wind und Wetter geschützt. Die Stationen werden mit getrennter Kunden- und Containerlogistik konzipiert. Die Öffnungszeiten werden an einem Werktag nach hinten verschoben, sodass die Recycling-Center bis 19:00 Uhr geöffnet sind. Zusätzlich werden die Öffnungszeiten an den Samstagen bis 14:00 Uhr erweitert.

Sieben Recycling-Stationen werden modernisiert
Die sieben modernen Recycling-Stationen sollen möglichst vielen Bremerinnen und Bremer die Abgabe nahezu aller Abfallfraktionen auf einer Station ermöglichen. Für die Stationen werden mit verschiedenen Maßnahmen die Trennung von Kunden- und Containerlogistik umgesetzt sowie eine optimierte Verkehrsführung realisiert. Die Öffnungszeiten werden an einem Werktag nach hinten verschoben, sodass die Recycling-Stationen bis 19:00 Uhr geöffnet sind. Zusätzlich werden die Öffnungszeiten an den Samstagen bis 14:00 Uhr erweitert.

Sieben Grün-Stationen fokussieren sich auf Grünabfall
Sieben Standorte werden zu "Grün-Stationen" entwickelt. Sie sind auf Grünabfall spezialisiert und von März bis November geöffnet. Diese Ausrichtung ist ein Ergebnis der vorausgegangenen Analyse. So hat sich gezeigt, dass einige Stationen vermehrt für Grünabfälle, schwerpunktmäßig während der Gartensaison, genutzt werden. Diesem Bedarf wird man nun mit einer Neuausrichtung gerecht und gewährleistet damit nicht nur flächendeckende Entsorgungsmöglichkeiten von Grünabfall, sondern auch eine höhere Wirtschaftlichkeit. Neben Grünabfall können an diesen Stationen übrigens auch Textilien und Schuhe, Glas sowie kleine Elektrogeräte abgegeben werden.

Transparente und offene Kommunikation über den gesamten Umsetzungszeitraum

Damit alle Bremer Bürgerinnen und Bürger über den gesamten Zeitraum einen optimalen Überblick über die laufenden Verbesserungen haben, erfolgt eine aktuelle und transparente Baustellenkommunikation über die Website www.dbs.info/recycling. Dort sind gegebenenfalls angepasste Öffnungszeiten während der Umbauphasen, die geplante Umsetzung und Hintergrundinformationen zu finden – ebenso wie auf allen Recycling-Stationen direkt vor Ort.

Kontakt für Redaktionen:
Antje von Horn
Pressesprecherin
Telefon: 0421 361-59192
Mobiltelefon: 0176- 42362081
E-Mail: antje.vonhorn@dbs.bremen.de