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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa | Senatskanzlei

Für Innovation und Nachhaltigkeit - Europäischer Tag der Meere diskutiert über Zukunft der Meerespolitik

19.05.2014
Senator Günthner (r.) informiert EU-Kommisarin Damanaki und Bundesminister Dobrindt über Bremische Meerespolitik
Senator Günthner (r.) informiert EU-Kommisarin Damanaki und Bundesminister Dobrindt über Bremische Meerespolitik

Mit einem Appell für eine nachhaltige Meerespolitik ist der Europäische Tag des Meeres im Congress Centrum Bremen heute (19.05.2014) eröffnet worden. "Auf der Welt werden bald acht Milliarden Menschen leben. Wir brauchen mehr Nahrung und mehr Energie. Dies wird ohne blaues Wachstum nicht möglich sein", so die EU-Kommissarin für Meerespolitik, Maria Damanaki, in ihrem Eröffnungsvortrag. Damanaki verwies darauf, dass das Meer große Chancen für eine umweltgerechte Energiepolitik biete. "Wind und Wellen bieten die Möglichkeit für eine saubere Energiegewinnung." Meerespolitik brauche einen langen Atem und internationale Zusammenarbeit über die europäischen Grenzen hinaus. Mit dem Bremer Kongress biete sich hierfür eine hervorragende Möglichkeit.

Senator Günthner, EU-Kommisarin Damanaki und Bundesminister Dobrindt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Greenpeace, die gegen die Vermüllung der Meere und für einen schonenden Umgang mit Naturressourcen protestieren
Senator Günthner, EU-Kommisarin Damanaki und Bundesminister Dobrindt zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Greenpeace, die gegen die Vermüllung der Meere und für einen schonenden Umgang mit Naturressourcen protestieren

Der Europäische Tag des Meeres (European Maritime Day, EMD), der zum siebten Mal stattfindet, ist zum ersten Mal in Deutschland zu Gast. Für den zweitägigen Kongress haben sich mehr als 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung angemeldet. In mehreren Fachforen werden die aktuellen Themen der Meerespolitik diskutiert.

Mitveranstalter ist das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur. Minister Alexander Dobrindt bezeichnete bei der Eröffnung des Kongresses die Meerespolitik als ein sensibles und komplexes Thema von besonderer Bedeutung für die Zukunft. Die Botschaft des Kongresses sei, dass Innovation und Wachstum mit einem verantwortlichen Umgang mit dem Meer verbunden sein müssen.

Bürgermeister Böhrnsen bei der Eröffnung des EMD
Bürgermeister Böhrnsen bei der Eröffnung des EMD

Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen begrüßte die Teilnehmer mit einem Bekenntnis zur Maritimen Tradition der Hansestadt: "Bremen ist immer vorne mit dabei, wenn es um neue Produkte auf dem Weltmeer geht." Sowohl in der Offshore-Industrie als auch in der Meeresforschung sei Bremen einer der führenden Standorte in der EU. "Die Energiewende ist zu einem guten Teil ‚Made im Land Bremen‘. 40 Prozent aller deutschen Meeresforscherinnen und Meeresforscher arbeiten an unseren Forschungsinstituten", so Böhrnsen.

Zum Auftakt der Veranstaltung hatte am Sonntag bereits ein Publikumstag an der Weser stattgefunden, bei dem sich unter anderem die im Land Bremen ansässigen Forschungsinstitute präsentierten. Die im Auftrag des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen von der City Inititiave Bremen organisierte Veranstaltung war mit mehreren zehntausend Besucherinnen und Besuchern ein voller Erfolg.

Fotos: Pressereferat Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen