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Senatskanzlei

Böhrnsen setzt Akzent auf Europa

31.12.2013

Einen Akzent auf Europa setzt Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen in seiner Ansprache zum neuen Jahr, die heute (31.12.2013) nach den 18-Uhr-Nachrichten auf Bremen Eins von Radio Bremen zu hören ist. Böhrnsen: "Seit vielen Jahrzehnten steht die Europäische Union für Frieden und Demokratie. Jetzt kommt es darauf an, diesem freien Europa ein soziales Fundament zu geben, einen Ausgleich zwischen Armen und Wohlhabenden zu schaffen." Deshalb sei es umso wichtiger, dass die Menschen im kommenden Jahr von ihrem Wahlrecht bei der Europawahl Gebrauch machen. Böhrnsen: "Gerade für uns Deutsche ist es ein großes Glück, dass das einst zerrissene Europa trotz Finanzkrise zusammen steht und ein Kontinent des friedlichen Zusammenlebens ist."

Böhrnsen macht in seiner Ansprache darauf aufmerksam, dass das "neue Jahr 2014 ein Jahr der Erinnerung sein wird. Der Beginn des ersten Weltkrieges jährt sich zum hundertsten, der des zweiten Weltkrieges zum 75. Mal. Und vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin. Und dann hat Deutschland auch noch seine Einheit wiedergefunden. Wir sehen: Geschichte kann auch gelingen."

Positiv bewertet Bürgermeister Böhrnsen den Start für die neue Bundesregierung.
"Der Koalitionsvertrag hat gute Botschaften für Bremen. Es geht weiter mit der Energiewende und mit der unverzichtbaren Offshore-Windenergie. Gute Beschlüsse gibt es für Krippen und Kitas, für Schulen und Hochschulen. Für viele, die bislang vergeblich nach Arbeitsplätzen suchen, sind mit Unterstützung des Bundes weitere Maßnahmen der Förderung möglich."

Die Bürgerinnen und Bürger bittet Bürgermeister Böhrnsen auch 2014 um aktive Begleitung der Politik: "Nur mit dem Interesse und der Mitwirkung aller kann aus politischen Vorhaben gesellschaftliche Wirklichkeit werden. Deshalb bitte ich Sie alle herzlich: bringen Sie sich aktiv und konstruktiv in Politik und Gestaltung unseres Landes mit seinen Städten Bremen und Bremerhaven ein."

Die Ansprache zum PDF-Download (pdf, 9.4 KB)