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Der Senator für Inneres

Mehr Ausbildungsplätze nur noch im Öffentlichen Dienst

Das Statistische Landesamt informiert:

29.08.2011

Zum 31.12.2010 gab es im Land Bremen 15 791 abgeschlossene Ausbildungsverträge. Das waren 331 oder 2,1 Prozent weniger als zum Vorjahresstichtag. Dies teilt das Statistische Landesamt Bremen mit.

In den angebotenen Ausbildungsbereichen gab es insgesamt 8 926 männliche (56,5 Prozent) und 6 865 weibliche (43,5 Prozent) Auszubildende. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (5 861) war auf gleichem Niveau wie zum Stichtag 31.12.2009.
Mit Ausnahme des Öffentlichen Dienstes ist in allen 6 Ausbildungsbereichen die Zahl der Verträge im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen: Im größten Ausbildungsbereich Industrie und Handel besaßen 10 636 junge Menschen einen Ausbildungsvertrag, im Vorjahr waren es noch 205 mehr. Hier wurden 3 926 Verträge neu abgeschlossen, 62 weniger als 2009. Das Handwerk verzeichnete einen Rückgang um 100 auf 3 210 abgeschlossene Verträge. Im Ausbildungsbereich Freie Berufe, wo u. a. Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte ausgebildet werden, gab es auch leichte Verluste, hier wurden 1 306 junge Männer und Frauen ausgebildet, im Vorjahr waren es noch 1 335. Der Ausbildungsbereich Hauswirtschaft meldete 171 besetzte Ausbildungsstellen (2009: 183). Im Bereich Landwirtschaft ließen sich 180 (2009: 187) junge Menschen ausbilden. Im Öffentlichen Dienst ist die Zahl der Ausbildungsverträge dagegen um 22 auf 288 angestiegen.

Im Ausbildungsjahr 2010 mussten 1 432 Ausbildungsverträge gelöst werden, das sind 61 mehr als im Vorjahr.

Einen leichten Rückgang gab es bei den bestandenen Abschlussprüfungen. So beendeten 4 708 Auszubildende erfolgreich ihre berufliche Ausbildung (Vorjahr 4 784).

Der beliebteste Ausbildungsberuf bei Frauen war medizinische Fachangestellte (495), gefolgt von zahnmedizinischer Fachangestellter. Bei den jungen Männern steht der Industriemechaniker auf Platz 1 mit 410 Auszubildenden, gefolgt vom Fachinformatiker mit 365 besetzten Ausbildungsplätzen. Fast 40 Prozent der männlichen Auszubildenden erlernen einen Beruf, der zu den zehn beliebtesten (männlichen) Ausbildungsberufen zählt, bei den Frauen lag der entsprechende Anteil sogar bei fast 50 Prozent. Abgesehen von Wechseln bei den Rangplätzen sind diese Listen der bevorzugten Berufswahl bei Männern und Frauen schon seit mehreren Jahren weitgehend konstant.

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Weitere Informationen zur Statistik der beruflichen Bildung können dem Bericht "Berufliche Bildung 2010" entnommen werden. Dieser kann unter http://www.statistik.bremen.de / Menüpunkt "Veröffentlichungen" kostenlos heruntergeladen werden.