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Senatskanzlei

Bürgermeister Böhrnsen besichtigt Spicarium

26.08.2011

Was Haihaut und Ohrenkneifer mit modernem Schiffsbau zu tun haben erfuhr Bürgermeister Jens Böhrnsen gestern (25. August 2011) bei einer Führung durch das Spicarium in Vegesack. Im Rahmen seines Stadtteilbesuchs in Bremen Nord besuchte er das Museum im Alten Speicher, das seit dem 19. März dieses Jahres geöffnet hat. Dort führte ihn Ausstellungsleiterin Christina Voigt durch die interaktive Ausstellung, die auf zwei Etagen aufgebaut ist. Im Erdgeschoss ist die Vergangenheit von Schiffbau und Schifffahrt Thema. Im Obergeschoss werden moderne Perspektiven aufgezeigt: Ein Bereich widmet sich unter anderem der Marinen Bionik, die Vorbilder aus der Natur für Innovationen in der Schiffbautechnik nutzt.

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Ein Ohrenkneifer als Vorbild im modernen Schiffbau - Ausstellungsleiterin Christina Voigt führte Bürgermeister Jens Böhrnsen durch das Spicarium

Bürgermeister Böhrnsen zeigte sich angetan von der Ausstellung, die vor allem mehr und mehr Schulen der Region als außerschulischen Lernort für sich entdecken. Wie dem Gästebuch zu entnehmen ist, bewerten aber auch Erwachsene das Museum äußerst positiv. Vom Eröffnungstag bis Ende Juli besuchten rund 4300 Gäste die Ausstellung. „Das Spicarium muss sich seinen Platz in der Kulturlandschaft noch erarbeiten“, meinte Böhrnsen. Wichtig für die Bekanntheit des kleinen Hauses seien Hinweise in der Presse und Mund-zu-Mund-Propaganda.

Unter dem Dach der „Maritimen Meile Vegesack“, die als Herzstück Vegesacks gilt, und durch die intensive Zusammenarbeit mit der Besitzgesellschaft Science Center (BTZ) konnte das Vegesack Marketing das Spicarium und die anderen maritimen Sehenswürdigkeiten des Ortsteils erfolgreich vermarkten. Das Vegesack Marketing stellte aktuell außerdem die Internetseite www.maritimemeile-bremen.de fertig, die Bürgermeister Böhrnsen nach der Führung durch das Spicarium an den Start brachte.
Natürlich soll das Spicarium in die touristische Beschilderung aufgenommen werden. Die Beschilderung sei bereits beauftragt. Der Bürgermeister zeigte sich ausgesprochen irritiert darüber, dass die Schilder immer noch nicht angebracht sind.

Geöffnet hat das Spicarium von Dienstag bis Sonntag jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Foto: Senatspressestelle