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Wassersportler holen Weltrekord nach Bremerhaven

Größte Sportbootparade aller Zeiten wird ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen

10.06.2011
Die Rekord-Sportbootparade auf der Weser am 30. April 2011, jpg, 148.4 KB
Die Rekord-Sportbootparade auf der Weser am 30. April 2011

Knapp sechs Wochen nach der Einweihung der Bremerhavener Kaiserschleuse ist es amtlich: Am 30. April 2011 wurde bei der großen bremenports-Sportbootparade auf der Weser ein maritimer Weltrekord aufgestellt. Der erhoffte Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde ist damit gesichert.

Bremens Häfensenator Martin Günthner freute sich am Freitag (10.6.2011) über die gute Nachricht aus der Londoner Guinness-Buch-Zentrale. Er beglückwünschte die Skipper und Besatzungen der insgesamt 327 Sportboote und historischen Schiffe, die an der Parade teilgenommen hatten. Die Boote waren aus zahlreichen norddeutschen Häfen in die Seestadt gekommen. Günthner: „Der Weltrekord beim großen Ansegeln an der Nordsee ist die verdiente Belohnung für eine gelungene Veranstaltung, mit der Bremerhaven touristisch gepunktet hat.“

Am Donnerstag dieser Woche hatte der von bremenports beauftragte Veranstalter Günter Wichert Post aus der britischen Hauptstadt bekommen. Im Umschlag steckte auch die offizielle Urkunde, mit der die Guinness-Buch-Organisation den Weltrekord anerkennt.

Ein Bremerhavener Notar hatte den Ablauf der Parade sorgfältig dokumentiert. Diverse Luftfotos ergänzten die umfangreichen Unterlagen, die Wichert später zur Auswertung nach London schickte. Am Donnerstagabend teilte er dann in den Räumen der Schiffergilde Bremerhaven das Ergebnis mit.

Die Veranstaltung auf der Weser vor Bremerhaven war von Wichert und bremenports etwa ein Jahr lang vorbereitet worden. Ziel war es, die Einweihung der neuen Großschleuse mit einer maritimen Party für die breite Öffentlichkeit zu verbinden. „Das ist gelungen und wird jetzt mit dem Weltrekord gekrönt“, sagt bremenports-Geschäftsführer Holger Banik. Er spricht sich dafür aus, die Veranstaltung für die Sportskipper im kommenden Jahr zu wiederholen – dann vielleicht mit einem neuen Weltrekord für das Guinness-Buch.

Foto: bremenports