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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt bei der Verleihung der Studienpreise für Mittelstandsforschung 2018/2019

12.11.2019

Die Studienpreise werden mit dem Ziel vergeben, praxisorientierte wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Lehre zum Wohle und Nutzen der Region Bremen und ihrer Unternehmen zu fördern. Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt hielt am Dienstagabend (12. November 2019) die Festrede vor den Preisträger und den Institutionen im Schütting.

Für herausragende wissenschaftliche Prüfungsarbeiten, die auf den Mittelstand bezogene Themen zum Gegenstand haben, werden im Rahmen einer Feierstunde die Studienpreise 2018/2019 vom wiwib e.V. (vormals ausgeschrieben durch den Förderverein für Mittelstandsforschung e.V.) verliehen. Zugelassen waren Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten, die bis zum Bewerbungsschluss vollständig abgeschlossen waren und von einer Hochschule aus der Region Nordwest stammen.

Seit 1996 werden die Studienpreise für Mittelstandsforschung alle zwei Jahre vergeben. Der ehemalige Förderverein Mittelstandsforschung hatte sich dies zur Aufgabe gemacht; seit 2001 setzt das wiwib e. V. diese Auszeichnungen nach Auflösung des Fördervereins fort und trägt damit dem Netzwerkgedanken Rechnung, um neue Verbindungen zu schaffen und bestehende zu intensivieren. Insgesamt sind mit der heutigen Preisvergabe bereits fast 80.000 Euro ausgeschüttet worden. Der wiwib e.V. sieht seine Aufgabe primär in der Förderung des Dialogs und des Austausches zwischen dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft einerseits und den Mitgliedern des Vereins andererseits

Aus der Preissumme von 6.000 Euro werden bis zu vier Preise gestiftet. Der Förderpreis für Mittelstandsforschung soll den Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Wirtschaft unterstützen. Als Kriterien für einen Preis werden der wissenschaftliche Ausweis, der Mittelstandsbezug und die von der Arbeit ausgehende Innovationskraft bewertet. Neben der praktischen Relevanz der Arbeit für den Mittelstand (Gewichtung 40 Prozent), der Innovationsstärke/ und dem Einsatz neuer Forschungsansätze (Gewichtung 30 Prozent) war die wissenschaftliche Qualität der Arbeit gemessen am akademischen Abschluss (Gewichtung 30 Prozent) von Bedeutung.

Die Festrede hielt Wirtschaftssenator Martin Günthner bereits in 2011, 2013, 2015 und 2017. Den Studienpreis vergibt das wiwib e. V. im Zusammenwirken mit den Hochschulen der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten und der Handelskammer Bremen alle zwei Jahre.

„Der Mittelstand in Bremen mit seinen Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben leistet einen herausragenden Beitrag für Innovation, Ausbildung und Beschäftigung. Fast zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land Bremen arbeiteten in kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen. In Zeiten knapper werdender Fachkräfte ist es Aufgabe aller gesellschaftlichen Player, die Fachkräfte von morgen früh schon heute an den Wissenschaftsstandort Bremen zu binden und dazu braucht es die enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die Studienpreise für Mittelstandsforschung zeigen, welche herausragenden Kompetenzen wir am Innovationsstandort Bremen verortet haben.“ kommentierte Kristina Vogt die Preisverleihung.

Ansprechpartner für die Medien:
Kai Stührenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-59090, E-Mail: kai.stuehrenberg@wah.bremen.de