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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Anerkennung für freiwillig geleistete Arbeit

Senatorin Stahmann verleiht Ehrenamtskarten und lädt anschließend zum Konzert

17.10.2019

Über 42 Prozent aller Bremerinnen und Bremer sind ehrenamtlich aktiv. Diesen Einsatz erkennt der Senat unter anderem dadurch an, dass er zweimal im Jahr die Ehrenamtskarte an besonders Aktive verleiht. Sie berechtigt zu vergünstigtem Eintritt zu vielen Einrichtungen in Bremen und Niedersachsen. Inzwischen ist deren Zahl auf mehr als 1.900 gewachsen. Zur offiziellen Herbst-Übergabe der Ehrenamtskarten hat Sozialsenatorin Anja Stahmann am Mittwoch, 16. Oktober 2019, im Klimahaus Bremerhaven im Raum Kyoto 13 Ehrenamtliche und ihre Gäste begrüßt – stellvertretend für 103 Personen, denen die Karte in dieser Runde bewilligt wurde. Für 48 von ihnen handelt es sich um eine Verlängerung einer bestehenden Karte, die für jeweils drei Jahre gültig ist.

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Senatorin Anja Stahmann übergibt 13 Ehrenamtlichen im Klimahaus Bremerhaven die Ehrenamtskarte

„Sie gehören zu den 3.300 Inhaberinnen und Inhabern der Ehrenamtskarte in Bremen“, sagte Senatorin Stahmann. Dabei seien nach einer Untersuchung aus dem Jahr 2014 fast 90 Mal so viele Menschen in Bremen in der einen oder anderen Form ehrenamtlich aktiv, nämlich rund 250.000. „Ich kann nur an alle appellieren, sich die Karte ausstellen zu lassen, sofern Sie die Bedingungen erfüllen.“

Voraussetzung sind mindestens fünf Stunden ehrenamtliches Engagement pro Woche seit drei Jahren, für die maximal eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird. Die jeweilige Einrichtung muss das bescheinigen. Das Sozialressort prüft die Angaben auf Plausibilität und stellt die Karte aus. Zwei Mal jährlich, jeweils im Frühjahr und im Herbst, werden die Karten ausgegeben. Die Anträge gibt es bei den Trägern der Einsatzstellen oder sie können aus dem Internet heruntergeladen werden.

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Länderübergreifend: Mit der Ehrenamtskarte würdigen Bremen und Niedersachsen besonders engagierte Menschen

„Eines der Hauptmotive für ehrenamtliches Engagement ist, dass die Menschen das soziale Leben in ihrer Stadt mitgestalten wollten“, sagte Senatorin Stahmann. „Das ist ein sehr ermutigender Ausdruck für den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt.“ Daneben solle ehrenamtliche Arbeit auch Spaß machen und sinnstiftend sein. „Das ist wichtig, wenn man Ehrenamtliche gewinnen will.“

Ehrenamtliche engagierten sich unter anderem im Tierheim, bei der Bahnhofsmission Bremen, Bremer Rat für Integration, Bremer Tafel e. V., Bremer Heimstiftung, in Kindergärten, Schulen und Seniorenheimen, bei den Freiwilligen Feuerwehren oder dem Technischen Hilfswerk, in Museen, im Umweltbereich, in der Flüchtlingsarbeit und auch in vielen Sportvereinen – und damit sind noch längst nicht alle Einsatzfelder genannt. Einen besonderen Dank richtete die Senatorin an die rund 1.900 Einrichtungen, die die Ehrenamtskarte mit ihren Vergünstigungen unterstützen: „Auch das ist ehrenamtliches Engagement, das unsere Anerkennung verdient.“

Nähere Infos auf: https://www.buergerengagement.bremen.de/ und https://www.freiwilligenserver.de/, wo die länderübergreifende Ehrenamtskarte beantragt werden kann.

Ansprechpartner für die Medien: Dr. Bernd Schneider, Pressesprecher bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Tel.: (0421) 361-4152, E-Mail: bernd.schneider@soziales.bremen.de Im Web: https://www.soziales.bremen.de/

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