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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Senator Günthner besucht die Elbe-Weser Werkstätten in Bremerhaven

23.04.2019
Senator Günthner (rechts) im Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der Gas- und Ölbrennerproduktion, Volker Kleinenbrands, jpg, 16.0 KB
Senator Günthner (rechts) im Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der Gas- und Ölbrennerproduktion, Volker Kleinenbrands

Im Rahmen seiner arbeitsmarktpolitischen Besuchsreihe besuchte Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen am heutigen Dienstag (23.04.2019) die Elbe-Weser Werkstätten gGmbH (EWW) in Bremerhaven. Die Werkstatt für behinderte Menschen würde bereits 1975 gegründet und bietet für über 760 psychisch-, geistig-, lern-, körper- und mehrfach behinderte Menschen einen auf ihr Bedürfnisse und Fähigkeiten angepassten Arbeitsplatz. Mit rund 300 hauptamtlich Beschäftigten ist die Elbe-Weser Werkstätten gGmbH einer der größten Anbieter sozialer Dienstleistungen sowie einer der größten Arbeitgeber in Bremerhaven.

Das Ziel der EWW ist die Qualifikation und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, um diesen ein möglichst selbständiges Leben und Arbeiten im Sinne einer umfassenden Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zu ermöglichen. In diesem Rahmen bietet die EWW ein sehr breit gefächertes Angebot der Betätigung. Neben den Werkstätten, einem Gemüsehof, einer Wäscherei, Gastronomie, einer Buchbinderei und einer Druckerei übernehmen behinderte Menschen zum Beispiel auch besonders verantwortungsvolle Arbeit für das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI). Hier werden die Ausrüstungen von Polarforschern, wie zum Beispiel Seesäcke mit der persönlichen Ausrüstung, die Überlebenskisten oder Polarzelte nach Expeditionsende überprüft, gewartet, repariert und fehlende oder nicht reparable Teile ausgetauscht.

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Senator Günthner (Mitte) kam mit Mitarbeitenden der EWW und Mitgliedern des Werkstattrates der EWW ins Gespräch

„Durch die qualifizierte Betreuung der EWW können die Werkstätten im besonderen Maße auf die Bedürfnisse von behinderten Menschen eingehen und ihnen durch eine Beschäftigung nicht nur die Teilhabe an Gesellschaft und Eigenständigkeit sichern. Mit den teils sehr verantwortungsvollen Aufgaben und der Herstellung von Produkten schafft die Arbeit der Werkstätten auch Selbstvertrauen“, so Senator Martin Günthner. „Mit den zusätzlichen Bildungs- und Qualifizierungsangeboten unterstützt die EWW weiterhin die Entfaltungsmöglichkeiten von behinderten Menschen“, so der Senator abschließend.

Fotos: Pressereferat SWAH

Ansprechpartner für die Medien: Tim Cordßen, Pressesprecher beim Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Tel.: (0421) 361-8746, E-Mail: tim.cordssen@wah.bremen.de